Böses zur guten Nacht

Eine klare Empfehlung! Wenn ihr mal die Möglichkeit habt, Graf Hille in all seiner Großartigkeit zu erleben, dann nutzt sie. Es lohnt sich auf alle Fälle. Gruselig, musikalisch und lustig zugleich.

Wir sind am 27. Dezember im Vogtshofkeller dabeigewesen. Der Gewölbekeller bot dem Auftritt von Graf Hille die passende Atmosphäre. Das oben war sein Programm für den Abend.

Wie bekomme ich als Mac-Benutzer meine Musik auf einen Androiden?

Ich bin aufm Mac unterwegs. Schon seit den frühen Neunzigern. Das lässt aber immer mehr nach. Ich mag die Politik des Unternehmens nicht mehr wirklich, die Preisgestaltung absolut nicht.

Dennoch mag ich das Mac OS – in einer älteren Version – immer noch. Meinen uralten Mac Pro find ich auch immer noch klasse. Aber die neueren Enwtwicklungen … ? Äh, ja. Da soll hier nicht Thema sein.

Auf meinem Mac verwalte ich unsere Musik im schwerfälligen und unlogischen iTunes. Früher haben wir unsere iPods damit mit Musik gefüllt. Das war auch nicht immer so ganz ohne Kanten.

Mittlerweile sind wir aber hier in der Bude mit Androiden unterwegs. Bereut habe ich das noch nicht. Im Gegenteil.

Allerdings gestaltete sich das Synchronisieren mit iTunes etwas schwieriger.

Wir versuchten uns mit Sony Bridge for Mac (mittlerweile Companion for Mac) und DoubleTwist.

Mit dem Werkzeug von Sony sind wir zwecks Musikverwaltung gar nicht klar gekommen. Das entsprach nicht unserer Logik. Als Speichersoftware war es hingegen klasse. Also um das Smartie als USB-Stick (oder Festplatte) zu verwenden. Auch das mit den Bildern ging ganz gut. Aber eben nicht das Thema Musik. Um Daten zwischen dem Mac und dem Androiden hin-und-her-zu-schieben verwende ich mittlweweile aber das Programm Dateiübertragung für Android.

Also hab ich weitergesucht. Ein schneller Treffer war dann DoubleTwist. Die haben ein Programm für den Mac, welches die Synchronisierung zwischen iTunes (Mac) und dem Androiden bewerkstelligt. Sogar über Wi-Fi. Allerdings war das manchmal etwas holprig und dauerte zwecks Umkonvertierung während des Synchronisierens zu lange. Schon der Start des Programmes war eine unendliche Geschichte. Die App für Android, um Musik mobil hören zu können, ist aber wiederum richtig gut.

Also habe ich weitergesucht. Nach einigen unglücklichen Versuchen bin ich dann bei iMusic gelandet. Komischer Titel, gutes Programm.

Es funktioniert ähnlich wie das Sync-Programm von DoubleTwist. Es ist eine Weiche zwischen iTunes und dem Androiden. Diesen Job macht es recht gut.

Wenn es gestartet wird, holt es sich die iTunes-Bibliothek. Man kann das auch abstellen und manuel nachholen. Wie man mag.

Und je nach Inhalt, dauert das eben auch…

Anschliesend ist die ganze iTunes-Bibliothek in iMusic verwaltbar, durchsuchbar, konvertierbar, exportierbar, … was auch immer.

Ich werde hier gar nicht auf all die anderen Funktionen des Programmes eingehen. CDs kann es brennen. DRM entfernen. Eine Wiedergabeliste fürs Auto erstellen (enige kennen da bestimmt auch die diversen Probleme, die da aufkommen können). Musik konvertieren. Die iTunes-Bibliothek kann neu aufgebaut und aufgeräumt werden und komplett woanders hin transferiert werden.

Dann ist noch ein Einkaufsladen mit drin. Und eben die Geräteverwaltung.

Wenn kein Gerät per USB angeschlossen ist, sieht das erstmal so aus.

Damit iMusic und der Androide miteinander kommunizieren können, muss man die Entwickleroptionen freischalten und anschliessen das USB-Debugging aktivieren. Das kennt man als Android-Benutzer wahrscheinlich schon, und hat eben beides schon aktiviert.

Die Entwickleroptionen freischalten geht so: Gehe dafür in die Smartphone-Einstellungen und dort zu den „Systeminformationen“. Unter dem Punkt „Über das Telefon“ tippst Du dort mehrere Male in schneller Folge auf die Build-Nummer. So lange bis die Meldung „Sie sind jetzt ein Entwickler“ erscheint. Wenn du dann in die Übersicht der Einstellungen zurück wechselst, ist dort oberhalb der Systeminformationen der neue Menüpunkt „Entwickleroptionen“ erschienen.

Ganz einfach also.

Das USB-Debugging aktivierst du in diesen Entwickleroptionen mit einer Fingerberührung. Danach noch die Authorisierung bestätigen und fertig.

War dein Gerät schon per USB angeschlossen, dreht sich ein kleiner Fortschritts-Kreis und kurz darauf müsste das dann so aussehen.

Sollte das mal nicht funktionieren, dann deaktiviere und aktiviere das USB-Debugging so lange, bis dein Gerät angezeigt wird.

Wenn du jetzt also im oberen Menü von iMusic auf Mediathek klickst, hast du deine ganze Musik verfügbar. Diese kannst du dann ganz locker auf dein Gerät schicken. Einfach die gewünschten Titel anklicken und das Exportieren-Menü in der grünen Leiste mit einem Klick auf das kleine Symbol mit dem Pfeil aufrufen. Das geht auch per Control-Klick auf die ausgewählten Titel.

In diesem Menü erscheinen übrigens alle angeschlossenen und entfernbaren Geräte. Also USB-Sticks und -Platten und andere Smarties.

iMusic wechselt dann zum Menüpunkt Gerät, und zeigt einen kleinen Fortschritts-Kreis bei dem Titel, der im Moment transferiert wird, an. Je nach Größe und Menge der Dateien dauert das nun eben etwas an Zeit. Aber bei all den Programmen, die ich getestet hatte, kann ich sagen, dass iMusic die schnellste und eben eleganteste Lösung war und ist.

Und schon könnt ihr eure Musik mobil hören. Das funktioniert bei uns mit einem Sony Z1, einem Shift7+ und einem Lenovo-Tablet.

Als Musik-App kann ich euch für Android Poweramp empfehlen.

Und nun viel Spaß!

XPressMarkenEditor 1.0.1 (1997)

Was einem alles so in die Hände fällt.

Ich hatte vor langer Zeit (1997) einen XPressMarkenEditor in HyperCard programmiert. Das war zu meiner Zeit beim Walter Druck in Brackenheim-Hausen.

Da hatten wir einige Kunden, die uns reine Texte zur Weiterverarbeitung geliefert hatten. Diese sollten in bestehende QuarkXPress-Layouts importiert und formatiert werden. Ich glaube, dass das meistens Geschäftsberichte und ähnliches waren.

Diese Texte mussten wir also händisch in das entsprechene Aussehen bringen. Bei Projekten mit mehreren hundert Seiten war das schon ein immenser Aufwand.

Eben darum wollte ich den Textverfassern ein Werkzeug zur Verfügung stellen, mit dem sie ihre Texte so liefern konnten, damit es später im Layout gleich so aussieht, wie wir uns das gedacht hatten. Eben mit all den Stilvorlagen und besonderen Schriftformatierungen. QuarkXPress war damals schweineteuer und nicht jeder Autor und Schreiberling wollte sich die Software anschaffen. Absolut verständlich.

Die Idee war also, dass Texte in diesem XPressMarkenEditor geschrieben oder über die Zwischenablage eingefügt und anschliessend bearbeitet werden konnten. Und dann eben darin all die Formatierungen wie „fett“ oder „kursiv“ und die anderen Absatzeinstellungen selbst ausgewählt werden konnten. Anschliessend war dann nur ein Export als XPressMarken-Datei notwendig.

Diese XPressMarken-Datei konnten wir dann in die bestehenden QuarkXPress-Layouts importieren und die Formatierungen wurden den entsprechenden Stilvorlagen zugeordnet. Somit waren dann Überschriften schon fett und hatten davor und danach die passenden Abstände, und die Texte waren linksbündig oder im Blocksatz. Und eben all die anderen schon vorher ausgedachten Gestaltungen und Formatierungen wurden automatisch über diesen Import dem Text zugeordnet.

Eine tolle Idee.

Leider lief dieses HyperCard-Programm nur aufm Mac, während die meisten unser dafür in Frage kommenden Kunden damals noch auf Windwos-Rechnern arbeiteten. Getestet hatten wir das nur mit einem Kunden, so weit ich mich erinnern kann. Da lief es aber ganz zufriedenstellend…

Im Bildschirmfoto sieht man noch einige Bereiche, die für später angedacht waren, aber nie vervollständigt wurden. Die Weiterentwicklung wird sich einfach so verlaufen haben. Schade.

Jedenfalls habe ich heute früh eine Sheepshaver-Installtion mit einem Mac OS 9 auf meinem Rechner gefunden, und konnte kurz mal in meinen alten HyperCard-Experimenten von damals herum klicken. Leider nicht mehr so funktional wie auf dem Original-System von damals.

Was ne Zeit. Wild. Verrückt. Hahahaha… Scherz beiseite.

Ist schon witzig, was man schon alles ausprobiert und experimentiert und gemacht hat. Dann fast vergessen … deswegen kommt das hier als Erinnerung rein.


Zeichen und Buchstaben in QuarkXPress-Dokumenten zählen.


Erinnerungs-Programm. Sind die Belichter schon an? Also schon aufgewärmt und startbereit.


Arbeitszeiterfassung. (Ich Kapitalist.)


Datei-Informations-Programm mit FaceSpan und AppleScript realisiert.