Ach übrigens…

Kürzlich hatte ich doch geschrieben, dass ich unbedingt neue Mäntel für’s Rad brauche. Und was hab ich vergessen? Obwohl ich ja vorgestern beim Umspeichen im Radladen war. Richtig! Neue Mäntel.

Das wurde heute gleich bestraft. Der nächste Plattfuß!

Also schon wieder Schlauch wechseln. Die Schläuche, die geflickt werden müssen, werden immer mehr. Dafür musste ich mir auch erst neues Flickzeug mit frischem Kleber kaufen. Das wird dann also das nächste Projekt. Fünf bis sechs Schläuche flicken. Blöd, wenn der Kleber eingetrocknet ist, und daher nicht mehr wirkt, und man selbst es nicht fertig bringt etwas früher (und schneller) neuen zu kaufen.

Einen schon vor längerem geflickten Schlauch hatte ich dabei. Ein Ersatzschlauch ist immer gut für unterwegs.

Das Loch hab ich mir wohl beim Abbiegen in ne Baustelle geholt.

Bei Untereisesheim wurde eine neue Autobahnbrücke gebaut. Die steht und wird schon ne ganze Weile lang befahren. Und die alte wird im Moment von Baggern aufgefressen. Das sieht eben recht interessant aus. Da musste ich einfach anhalten und knipsen und mir den Plattfuß holen.

Aufm weiteren Weg nach Hause wurde ich dann beim Wein- und Sektgut Hirschmüller mit ner hübschen Blühwiese überrascht. Ich langweil euch einfach mit allen Bildern, die ich dort gemacht habe. Sind irgendwie alle so schön.

Kurz drauf dann neugierige Pferde.

Die heutige Einkaufstour: Lauffen – Heilbronn – Neckarsulm – Bad Wimpfen – Neckarsulm – Heilbronn – Talheim – Schozachtal – Ilsfeld – Neckarwestheim – Lauffen. 63 Kilometer.

Und wieder eine durch…

…diesmal die Felge vom Vorderrad.

Also Umspeichen. Denn der Dynamo und die Speichen sind ja noch gut. Ressourcen und Geld sparen. Typisch schwäbisch eben. Da ich kein Schwabe bin, war es nicht meine Idee. Fand sie aber dennoch irgendwie gut.

Umspeichen durfte ich selber. Die Feinjustierung übernimmt der Profi.

So…

Das ist jetzt also meinte zweite Felge für vorne. Hinten ist es schon die dritte, die ich durchgebremst habe. Seit dem 29. April 2014. Fünf Jahre ist mein Rad nun schon alt. Es wird auf jeden Fall Zeit für ein zweites Rad. Nicht insgesamt. So parallel…

7 Ketten hab ich in der Zeit schon verschlissen. Noch dazu drei Sättel; zwei Tretlager; zwei Pedalsätze; zwei Kassetten; zwei Schaltungszüge; drei Bremszüge; zwei Schalt-und-Bremshebel-Gehäuse (Bremshebel mit integriertem Schalthebel) und unzählige Bremsbacken, Schläuche und Mäntel (hab ich leider nicht gezählt).

Gefahren bin ich im Durchschnitt pro Jahr ungefährt 7.500 Kilometer; hab pro Jahr ca. 110.000 Höhenmeter unter mich gebracht und hab dabei insgesamt etwa 270.000 Kalorien pro Jahr verbraten und die durschnittliche Reisegeschwindigkeit der 360 Radaktivitäten lag bei 25 km/h. Könnte noch mehr und besser sein. Ich weiss.

Zeit ist aber ein hemmender Faktor. Dieses Jahr wird es nicht so viel werden, da einiges dazwischen kam, und mich am „viel“ Rad fahren hinderte. Auch da wir dieses Jahr mehr mit Freunden wandern waren, überhaupt mehr zu Fuss unterwegs waren, zwei Kurzurlaube „dazwischen kamen“ und meine beiden anderen Hobbys (Musik, Fotografie) etwas Zeit geschluckt haben, fehlen einige Radkilometer.

Vielleicht kann ich ja ab heute doch noch etwas Gas geben und weitere Statistiken sammeln. Den Durchschnitt werde ich aber nicht mehr knacken können. Nächstes Jahr dann … vielleicht.

Ich werd ja auch älter.

Zäher Berufsverkehr

…trotz Ferien.

Leider musste ich heute mit dem Auto zur Arbeit fahren.

2019 ist das Jahr der Baustellen. Zumindest in unserer Heilbronner Region. Das heisst von Baustelle zu Baustelle schleichen. Da braucht man dann auch für 16 Kilometer etwas über eine Stunde.

Noch dazu hat man dann so ’ne schlimme Beklebung vor sich. Deppenapostroph und mehr…

Gespritzte Brezeln und ein Plattfuß (schon wieder)

Da willst g’schwind losradeln und dann gleich so was … aber man hat ja Übung. War der dritte Plattfuß innerhalb 2 Wochen (geht ja noch). Und ein neuer Mantel muss her.

In der Coffee Bee in Heilbronn gab es dann erstmal einen doppelten Espresso. Und ein Donut.

Der Schmutz schüttelte sich leider nicht von alleine ab…

Die vorigen Bremsbacken waren etwas ungleich abgebremst.

Jetzt ist alles vorbei. Die Brezeln werden nicht mehr mit Butter bestrichen, sondern mit Butter vollgespritzt.

62 Kilometer in 3 Stunden und 51 Minuten. Eher gemütlich (in der Stadt war auch mal Schieben angesagt). Ein paar Höhenmeter sind auch zusammen gekommen.