VAUDE rockt…!

Bei einer meiner VAUDE Aqua Deluxe Hardback Pro Satteltaschen war einer der QMR Haken schon recht durch. Die Feder ist immer wieder rausgesprungen und der Bolzen löste sich auch ständig. Der andere Haken war auf bestem Wege es zu kopieren.

Gekauft wurden die im Mai 2016 und seither ziemlich oft gebraucht.

Eine kurze und unmotiverte Recherche im Internet ergab nichts. Die Dinger schien es als Ersatzteil nicht zu geben. Auch auf der Seite von VAUDE hatte ich sie nicht gefunden.

Dort hatte ich dann mal per Formular angefragt, in der Hoffnung, dass es die Dinger vielleicht doch als Ersatzteil gibt. Schilderte mein Problem, und hatte noch angegeben wo und wann die Taschen gekauft wurden. Der Rest war Warten.

Die Antwort kam recht schnell: Ja, gibt es! Ich soll doch meine Adresse durchschicken und sie würden mir das Ersatzteil schicken. Krass! Wie nett…

Ne Woche später war dann tatsächlich ein Päckle von VAUDE da. Kostenlos.

Also schnell das durchgenudelte Teil abgeschraubt und das neue Teil ran. Da hilft es, wenn man die Platte mit der Bohrung jeweils an der Seite mit einem Schraubendreher (oder ähnlichem Hilfsmittel) anhebt.

Alles wieder gut! Danke VAUDE!

So unproblematisch ging damals auch der Umtausch meiner Radschuhe. Nach nichteinmal einem Jahr war eine der oberen Ösen durch. Das Folgemodell – welches ich als Zweitpaar etwas später kaufte – hatte dann schon die entsprechenden Verbesserungen mitbekommen.

VAUDE rockt! Finde ich…

Da kennt man die Bäume ein Leben lang…

…und dann plötzlich das. Da wird man doch glatt zum Idefix.

Es ist ja nicht so, dass die Bäume mich „Fliegenschiss“ gekannt hätten … aber ich mochte diese Riesen sehr.

Das schlimmste Stück war aufm Radweg von Neckarsulm nach Bad Friedrichshall. Links vom Neckar.

Und so ging das auf der heutigen Runde weiter. Immer wieder umgestürzte Bäume. Lauter tragische Bilder.

Sturmtief Yap hat ganz schön gewütet.

Da musste ich mir zum Abschluss aufm Kiesplatz in Lauffen was gönnen.

Dummerweise ist mein Buch in der Satteltasche nass geworden. Dabei wurde es wohl auch ordentlich durchgeschüttelt und hat einige Schrammen abbekommen. Irgendwie ist meine zweite Wasserflasche in der Tasche aufgegangen, und hat so einiges eingenässt. Na ja, lesbar ist es trotzdem noch…

Mal wieder quer übers Land…

…letzten Sonntag.

So ganz grob: Lauffen – (durchs Gipswerk nach) Heilbronn – Neckarsulm – Amorbach – Neuenstadt am Kocher – Kochertürn – Degmarn – Oedheim – Hagenbach – Bad Friedrichshall – Jagstfeld – Offenau – Gundelsheim – Heinsheim – Bad Wimpfen – Kirchhausen – Massenbach – Schwaigern – Nordheim – Lauffen (Kiesplatz)

Und wieder eine durch…

…diesmal die Felge vom Vorderrad.

Also Umspeichen. Denn der Dynamo und die Speichen sind ja noch gut. Ressourcen und Geld sparen. Typisch schwäbisch eben. Da ich kein Schwabe bin, war es nicht meine Idee. Fand sie aber dennoch irgendwie gut.

Umspeichen durfte ich selber. Die Feinjustierung übernimmt der Profi.

So…

Das ist jetzt also meinte zweite Felge für vorne. Hinten ist es schon die dritte, die ich durchgebremst habe. Seit dem 29. April 2014. Fünf Jahre ist mein Rad nun schon alt. Es wird auf jeden Fall Zeit für ein zweites Rad. Nicht insgesamt. So parallel…

7 Ketten hab ich in der Zeit schon verschlissen. Noch dazu drei Sättel; zwei Tretlager; zwei Pedalsätze; zwei Kassetten; zwei Schaltungszüge; drei Bremszüge; zwei Schalt-und-Bremshebel-Gehäuse (Bremshebel mit integriertem Schalthebel) und unzählige Bremsbacken, Schläuche und Mäntel (hab ich leider nicht gezählt).

Gefahren bin ich im Durchschnitt pro Jahr ungefährt 7.500 Kilometer; hab pro Jahr ca. 110.000 Höhenmeter unter mich gebracht und hab dabei insgesamt etwa 270.000 Kalorien pro Jahr verbraten und die durschnittliche Reisegeschwindigkeit der 360 Radaktivitäten lag bei 25 km/h. Könnte noch mehr und besser sein. Ich weiss.

Zeit ist aber ein hemmender Faktor. Dieses Jahr wird es nicht so viel werden, da einiges dazwischen kam, und mich am „viel“ Rad fahren hinderte. Auch da wir dieses Jahr mehr mit Freunden wandern waren, überhaupt mehr zu Fuss unterwegs waren, zwei Kurzurlaube „dazwischen kamen“ und meine beiden anderen Hobbys (Musik, Fotografie) etwas Zeit geschluckt haben, fehlen einige Radkilometer.

Vielleicht kann ich ja ab heute doch noch etwas Gas geben und weitere Statistiken sammeln. Den Durchschnitt werde ich aber nicht mehr knacken können. Nächstes Jahr dann … vielleicht.

Ich werd ja auch älter.

So’n Tag eben…

Morgentoilette und -kaffee.

Fenstergast.

Morgenkonzert.

Zur Arbeit radeln. 16,9 Kilometer. 24 km/h. Sehr schlapp.

Putschversuch auf Arbeit.

Entartete Kunst.

Was bringt die Zukunft?

Schönes Grünfinkgeträllere durch’s Bürofenster.

Was raus muss, muss raus.

Verzerrte Realität.

Sag ich doch…

Von der Arbeit nach Hause radeln. Mit nem kleinen Umweg über Heilbronn. 35,6 Kilometer. 25 km/h. Schlapp. Auch keine Bestzeit.

Vom Kiesplatz vollends nach Hause. 1 Kilometer. 15 km/h. Viel los.

Mitm Auto nach Heilbronn.

Geradebieggerät. Es nervt ein Nerv.

Entspannungsrunde im Wertwiesenpark, Heilbronn. 1,74 Kilomter. 3,1 km/h.

Ja, die Schilder stehen sogar im Sommer da rum.

Es reihert.

Schattendinger.

Abgestanden.

Meins, meins, meins, …

Ich war dann noch Erdbeeren kaufen. Und die Verkäuferin war so nett, mich an den Schottlandurlaub zu erinnern … zumindest an den Start.

Gemütlich zum Bahnhof. Yvi abholen. 1,13 Kilomter. 4,1 km/h.

Am Bahnhof wartend.

Später dann im Labor…

Die längste Heimfahrt…

…seit langer Zeit.

Der Schnee hatte sich immer wieder in eine hinderliche Masse verwandelt, und dadurch die Kette zum Durchdrehen gebracht. Es gab keine Zacken mehr, die die Kette hätte fassen können. Na gut: fast keine mehr. Einige Male musste ich anhalten und sämtliche Kettenblätter mit kleinen Ästchen vom Schnee-Eis-Matsch-Geklumpe befreien.

Und habe ich eigentlich schon den zusätzlich bremsenden Klumpatsch unter den Schutzblechen und an den Bremsen erwähnt?

Die kleinen Flocken, die ihren Weg stetig und stechend, in eins meiner Augen fanden, verlangsamten die Fahrt zusätzlich. Immer musste ich kneifen, und konnte teilweise nur durch schmale Schlitze sehen. Eine Skibrille und ein kleiner Besen wären toll gewesen. Ich war (und bin) einfach zu schlecht ausgerüstet. Aber kann man für wirklich alles gewappnet sein?

Es hat trotzdem saumäßig viel Spaß gemacht.

Zu Hause gab es dann erstmal eine ausgiebige Kettenpflege für den Drahtesel. Rost-Prophylaxe sozusagen.