Die längste Heimfahrt…

…seit langer Zeit.

Der Schnee hatte sich immer wieder in eine hinderliche Masse verwandelt, und dadurch die Kette zum Durchdrehen gebracht. Es gab keine Zacken mehr, die die Kette hätte fassen können. Na gut: fast keine mehr. Einige Male musste ich anhalten und sämtliche Kettenblätter mit kleinen Ästchen vom Schnee-Eis-Matsch-Geklumpe befreien.

Und habe ich eigentlich schon den zusätzlich bremsenden Klumpatsch unter den Schutzblechen und an den Bremsen erwähnt?

Die kleinen Flocken, die ihren Weg stetig und stechend, in eins meiner Augen fanden, verlangsamten die Fahrt zusätzlich. Immer musste ich kneifen, und konnte teilweise nur durch schmale Schlitze sehen. Eine Skibrille und ein kleiner Besen wären toll gewesen. Ich war (und bin) einfach zu schlecht ausgerüstet. Aber kann man für wirklich alles gewappnet sein?

Es hat trotzdem saumäßig viel Spaß gemacht.

Zu Hause gab es dann erstmal eine ausgiebige Kettenpflege für den Drahtesel. Rost-Prophylaxe sozusagen.

Ne kleine Wanderung im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Am Samstag war ich mit Boris, bei sehr ungastlichem Wetter, im Wald des Naturparks Stromberg-Heuchelberg unterwegs. Das Bild oben ist die Wegkreuzung Drei Eichen.

Und das hier ist unsere gelaufene Strecke, nachdem wir etwas verkürzten. Hauptgrund war, wie wir vermuteten, eine Treibjagd. Gehört hatten wir die Knallerei schon seit wir in Leingarten losgelaufen waren. Hatten uns aber nicht weiter gewundert. Wenn man so läuft und dabei redet, rutscht das ins Unterbewusstsein.

Als wir dann dem Lochwald näher kamen, wurde die Knallerei immer lauter, und Rufe und Schreie mischten sich dazu. Wir hatten dann sofort das entsprechende Kopfkino und wollten das nicht Realität werden lassen. Wir Feiglinge. Also hatten wir die eigentliche Wanderung mit den geplanten 25 Kilometern stark verkürzt.

Das Wetter war natürlich auch mit dran Schuld. Es war wirklich sehr nass-kalt. Trotz der passenden Kleidung sehr ungemütlich eben.

Ich war an dem Tag mit den Öffis unterwegs. Den ersten Zug hatte ich verpasst, da ich mich auf die gewohnte Unzuverlässigkeit der Bahn verlassen wollte. Um 2 Minuten verpasste ich zwecks überraschender Pünktlichkeit der Bahn meinen ersten Zug … und weil ich natürlich zuvor etwas zu arg trödelte.

Beim Zug auf der Hinfahrt nach Heilbronn war das Anzeige-Betriebssystem ausgefallen. Jetzt weiß ich auch, was das für einen Namen hat, und aus welcher Zeit es stammt.

Meine ungesehenen Fahrkarten. Der Zug auf der Heimfahrt hatte dann doch noch 2 Minuten Verspätung. Die Bahn bleibt sich treu.

Das mit dem Schmutz geht ja noch.

Ganze vier Bilder hatte ich auf der Wanderung gemacht. Absoluter Negativrekord für mich. Wir hatten einfach zu viel geredet.

Hier gibt es noch’n paar wenige Bilder von einer Neujahrswanderung da oben.