Die längste Heimfahrt…

…seit langer Zeit.

Der Schnee hatte sich immer wieder in eine hinderliche Masse verwandelt, und dadurch die Kette zum Durchdrehen gebracht. Es gab keine Zacken mehr, die die Kette hätte fassen können. Na gut: fast keine mehr. Einige Male musste ich anhalten und sämtliche Kettenblätter mit kleinen Ästchen vom Schnee-Eis-Matsch-Geklumpe befreien.

Und habe ich eigentlich schon den zusätzlich bremsenden Klumpatsch unter den Schutzblechen und an den Bremsen erwähnt?

Die kleinen Flocken, die ihren Weg stetig und stechend, in eins meiner Augen fanden, verlangsamten die Fahrt zusätzlich. Immer musste ich kneifen, und konnte teilweise nur durch schmale Schlitze sehen. Eine Skibrille und ein kleiner Besen wären toll gewesen. Ich war (und bin) einfach zu schlecht ausgerüstet. Aber kann man für wirklich alles gewappnet sein?

Es hat trotzdem saumäßig viel Spaß gemacht.

Zu Hause gab es dann erstmal eine ausgiebige Kettenpflege für den Drahtesel. Rost-Prophylaxe sozusagen.

Gestrampele

Zäääng! Und ab…

…und die Kette bleibt beharrlich aufm kleinsten der Kettenblätter. Auch der Umwerfer bleibt beharrlich. Mist! Das war ein ganz schönes Gestrampele.

Dann hab ich mich noch in Neckarwestheim verfahren. Ich Depp. Unglaublich. Und nur, da ich den Schlammteppichen auf den nicht vorhandenen Fahrradwegen ausgewichen bin.

In Beilstein dann erstmal zum Bäcker…


…und heute mittag gibt es zum Essen einen Krimi. Tannöd. Von 2007. Den hab ich letztens im Montagslädle in Lauffen, zusammen mit einigen anderen Büchern, recht günstig erstanden. Drunter liegt die verlorene Ehre der Katharina Blum (Böll). Da hab ich noch drei Seiten zu lesen.

Licht! Das erste Mal … morgens …

…und nippelnass. Durch Regen. Viel Regen. Das erste Mal seit gefühlten Monaten.

Mein Radius im August. Viel mehr kommt wohl nicht mehr zusammen. Bin jetzt knapp vor den 1.000. Mal sehen, wieviel ich morgen noch reintrete.

Aktualisierung vom 31. August: Ich hab’s dann doch noch auf 1.022 Kilometer geschafft.