Introspektiv im November - Bilder und Gedanken und Bruddeleien - und etwas Musik von Dadanaut

Eindeutig introspektiv im November


Jede bewusst wahrgenommene Beobachtung bringt uns zum Nachdenken, jedes Nachdenken zu einer tieferen Reflexion, und jede Reflexion zu einem Verbinden von Gedanken. Man könnte also sagen, dass wir jedes Mal, wenn wir die Welt aufmerksam betrachten, bereits beginnen, Theorien zu entwickeln, oder über uns selbst sinnieren – introspektiv sind.

Jede bewusste Wahrnehmung führt uns tiefer in den Prozess des Verstehens, Interpretierens und der Introspektion.

Auch Bücher können oben erwähntes bewirken. Davon gab’s im November einige: The Awful German Language, Creativity, The Princess Bride.

Und mal wieder mehr Bilder als sonst … und zwei Liedideen verstecken sich auch dazwischen (1, 2).

Herbst, Sonnenuntergang von der Panoramastraße gesehen – zwischen Neckarwestrheim und Lauffen am Neckar

Wahrscheinlich der letzte Sonnenuntergang beim Heimradeln … für ’ne gewisse Zeit.

Weiterlesen
Gedoppelt – zwei Monat auf einer Tagebuchseite

1 x unerwartet gedoppelt

Dieses Mal gibt es zwei Monate auf einer Tagebuchseite. Ende Februar bis Anfang März hatte es mich, gefühlt nach 30 Jahren, schwer erwischt: Erkältung, Entzündungen, und … Zeugs, das man nicht braucht. Auch nicht aus Jux. Deswegen hier die Zeit gedoppelt.

Das ging auf Arbeit wie ’ne Kugel in ’nem Flipper hin und her … und zwischendrin war ich dann auch dabei.

Und die Kugel flitzte noch länger durch die Gänge und traf. So krass.

Dafür gibt es dieses Mal viel Musik: Einige Konzerte und eigenes Geklimpere.


Der abgerissene Februar

2024 02 01 19 37 51
Weiterlesen
Junibruddeleien – Bilder und Gedanken zu Dinks Juni 2023

Junibruddeleien

Da ich Statler und Waldorf in einer Person bin (ihr könnt euch den ständigen Konflikt sicher vorstellen), bin ich ständig am „Bruddeln“: Hier also die Junibruddeleien.

Feenleute

Ich hab echt selten Bilder mit Menschen in den Schubladen. Deswegen hier eine Collage, als wir erneut auf den Spuren der Feen unterwegs waren (ich bin natürlich nicht zu sehen). Die Wanderung wird aber auch nie langweilig.

2023 05 02 17 41 21

Morgens, auf dem Weg zur Arbeit, ein Blick zurück…

2023 05 05 05 07 30

Völlig überfordert – im Kontrollzentrum eines Freundes.

Hier ein Lied aus meinem Kontrollzentrum. Kinematograph vom Album Epopöe.

2023 05 10 07 12 01

Die Baustelle „Schleuse in Lauffen“ scheint einen weiteren Meilenstein erreicht zu haben. So in Richtung „fertig“. Das ist auch der Weg, der dran vorbei führt. Der ist so was von fertig.

Ich bin gespannt, ob der, nachdem ihm die vielen Baustellenfahrzeuge seit Frühjahr 2015 so zugesetzt haben, auch mal wieder „gut“ gemacht wird.

2023 05 11 07 58 25

Ich hab unterwegs Wiesen verbombt. Auch wenn es aus Gründen nicht so „wild“ gemacht werden sollte: hier oder hier.

Was witzig (oder typisch) ist: Ich bin über ein Jahr an der brach liegenden Stelle vorbei geradelt. Dann hab ich mich endlich dazu durchgerungen, die Samen dort loszuwerden … und kurz darauf wird an der Stelle die oberste Schicht Erde abgetragen … oder umgegraben … noch keine Ahnung, was das wird.

2023 05 12 21 27 45

Grinsefrosch.

2023 05 13 10 11 34

Immer wieder schön: Besigheim.

2023 05 14 11 42 07

Mind the beavers! An der Schleuse bei Gundelsheim.

2023 05 14 13 19 15

Wenn das an einem heißen Tag, nach mehreren Kilometern aufm Rad, hinunter rinnt … Köstlich!

2023 05 15 13 18 45

So aus’m Auto. Auf dem Rückweg nach der Mittagspause. Burg Lichtenberg bei Oberstenfeld.

2023 05 17 07 44 13

Das Gras stand hoch.

2023 05 17 08 02 14

Hach! Das ist mal eine nettes „Willkommen“, der schrägsten Kollegen.

2023 05 18 12 08 17

Der Red River war mal…

2023 05 20 13 04 36

Ein wunderschönes Stück Radweg zwischen Bietigheim-Bissingen und Besigheim.

2023 05 21 14 55 06

Gar köstlicher Saft.

2023 05 22 17 33 58

Ein Pfaffenhütchen-Harlekin an verputzter Wand …

2023 05 22 18 10 42

Nachhaltig für alle! Wirklich?

Die Querspange muss her. Aus Sicht der Anwohner und der Berufspendler ist dem wohl so. Das sehe ich ein. Ist es doch der absolute Wahnsinn, was sich da an Blech über die Brücke, Seitenwege und durch die enge Mühltorstraße quetscht.

Die Querspange also. Quer drüber und drum rum und mitten durch. Egal, sie muss her. Sie ist alternativlos.

Jetzt, da mittlerweile jeder Haushalt mindestens zwei Autos hat, muss denen der Weg geebnet werden und eben zur Verfügung stehen. Das Blech muss schliesslich rollen. Stehen ist doof. Außer die 20 Stunden, in denen das Blech auf den endlosen, versiegelten Flächen ungenutzt herum steht.

Die Querspange muss her. Danach die zweite Querspange. Denn wenn die Umgehungsstraßen 100 bis 199 auch keinen Sinn mehr ergeben, weil die seelenlosen Neubaugebiete, samt Parkflächen, sich durchs Land gefressen haben, muss schliesslich noch weitläufiger gequeert werden.

Hat man nichts aus der Zeit der Umgehungsstraße 1 bis 99 gelernt?

Nein, der Mensch lernt nicht aus der Geschichte.

Wieso setzen wir uns nicht für einen flächendeckenden und eng getakteten Nahverkehr ein? Wieso lassen wir uns viel Freiheit nehmen, und in eine stetige finanzielle Abhängigkeit durch ein Auto treiben? Wieso opfern wir zu Gunsten dieser endlosen Schar an Blechkisten die Natur oder öffentlichen Raum?

Wenn wir dem Auto den Raum und Wege geben wie in der Vergangenheit, drehen wir uns wohl weiterhin im Kreis. Immer weiter.

2023 05 26 16 52 00

Komisches Gestänge auf’m Autoparkplatz.

IMG 20230528 120041 1

Durch den Wald vor Neckarsulm. Von Neuenstadt kommend.

2023 05 31 12 12 47

Veganes Chili auf Arbeit.


Und der Bewegungsradius im Mai

Mai 2023 komplett

Mai 2023: 1.209 km Weite, 27.130 m Höhe, 59 Stunden, 84 Touren.