Sommer, Sonne, Hitze, ... Juni 2022

Sommer, Sonne, Hitze, … Juni 2022

Der Juni 2022 hatte mal wieder einiges an Hitze und anderen Wetterüberraschungen zu bieten. Viele Extreme eben. Und sonst war auch einiges los.

Hier eine kleine Bilderschau dazu…

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Unterwegs mit dem Drahtesel. In der Ferne sieht man Bad Wimpfen auf dem Hügel.

2022 06 01 13 25 50

Für alles muss man immer irgendwas vorzeigen.

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Das wurde leckerer Sirup.

2022 06 03 18 21 20

Bevor der Anwalt droht…

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Freunde haben ein sehr heimeliges Klo.

Von dem Lied hatte ich jahrelang nur einen MP3-Schnipsel auf Platte herumliegen. Wenn ich ihn anhörte, fand ich den eigentlich recht gelungen, und hätte gerne mehr daraus gemacht. Das Logic Projekt dazu blieb mir aber immer verborgen.

Den kurzen Schnipsel hatte ich Underworld Trellis genannt. Das war ein sehr kryptischer Titel, zu dem es eben kein entsprechendes Logic Projekt gab.

Trellis ist ein kleines MIDI Keyboard. Das benutze ich recht oft.

Bei Underworld hatte ich etwas länger zu knabbern. Dass das vielleicht auch ein Hinweis, auf ein beim Schnipsel verwendetes Hard- oder Software-Instrument sein könnte, lag aber irgendwie nahe.

Ich kam dann auf die Idee, meine Musik-Software Käufe zu durchforsten.

Anhand des Erstellungsdatums der MP3-Datei konnte ich dann den modularen Synthesizer Bazille von u-he als Miterzeuger identifizieren. Den hatte zu der Zeit ganz neu. Und tatsächlich ist AT Underworld der Name eines Klanges eines Soundsets für Bazille.

Jetzt also, im Juni 2022 (3 1/2 Jahre später) – aufgrund der obigen Hinweise – habe ich endlich eine längere Version gefunden, und habe Zugriff auf die eigentliche Logic Projekt Datei. Die ist/war unter komischem Namen (0815 Gedrone), und in Unterordnern auf einer Backup-Blu-ray gut versteckt.

Endlich konnte ich weiter daran basteln. Na ja, bis jetzt gab es über drei Versionsschritte nur einen neuen Mix, und einen neuen Titel. Wer weiß, wie es damit weiter geht.

Hier kann man den kurzen Schnipsel, in Verbindung mit einem Bergspitzen-Zeitrafferfilm, anhören.

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Leckere Süßkartoffeln gibt es bei Familie Schmid aus Lauffen. Falls jemand wegen des Krieges keine mehr bekommt.

2022 06 05 13 57 42

Hauptgericht, kaputt.

2022 06 06 12 30 22

Nettes Besigheim

2022 06 06 13 03 23

Immer noch Besigheim…

2022 06 09 07 16 43

Sturmschäden.

2022 06 11 10 34 55

Probefahrt mit einem Rad mit Pinion Getriebe. Hat mir jetzt nicht so zugesagt…

2022 06 18 11 52 52

Wäre vielleicht – je nach Klang – ’ne gute Stelle für Live-Konzerte. Die B27-Brücke über den braunen Kocher bei Kochendorf.

2022 06 18 11 56 02

Wachsam.

2022 06 18 12 15 46

Tot. Alles tot. Hitze von unten, von der Seite und von oben. Neckarsulm. Industriegebiet bei der Audi. Verschwendeter Lebensraum.

2022 06 19 21 32 27

Lecker, lecker, … Erdbeer-Limes. Abends. Bei offenem Fenster.

2022 06 20 19 19 12

Nicht wirklich. Aber meine Tasse von der Insel ist mir immer noch die liebste Tasse.

2022 06 23 07 14 58

Oben hat’s etwas Nebel.

2022 06 23 07 22 25

Hier bricht die Sonne durch leichten Nebel.

2022 06 23 07 23 26

Horizontnebel.

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Die „Serpentinen“ hoch.

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Lichtpunkt.

2022 06 24 07 31 59

Lichtstrahlen.

2022 06 24 07 34 50

Hausboot.

2022 06 24 07 55 44

Entspannt noch.

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Die beste Band der Welt, in der hässlichsten Stadt (in meiner näheren Umgebung). War ein tolles Konzert! Wenn auch sehr nass.

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Irgendwann kam der Regen zusätzlich von der Seite. Ab da hatten wir uns doch einen Regenponcho gekauft. Wir Weicheier.

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Konzertgeschädigt. Geht ja eigentlich.

2022 06 25 13 02 58

Seit langer Zeit mal wieder ein Plattfuß (vielleicht schon wieder abgefahrene Mäntel(?)). Was schlimmer war: beide Füße in Hundekacke.

2022 06 25 13 09 28

Schiebweg.

2022 06 25 13 52 52

Unterwegs zu Freunden in Unterheinriet.

2022 06 25 13 54 04

Toller Wolkenhimmel.

2022 06 25 13 59 19

Verlockendes Interpunktionschaos.

2022 06 25 17 25 36

Regionales Schnätterle Radler.

2022 06 25 18 49 13

Wunderschöne Biegung.

2022 06 27 07 34 19

Stürmisch.

Das war ein kleiner Rückblick auf den Juni 2022

Von den Bildern her leicht ereignisreich. Hab mich aber auch schon schwer zurück halten müssen. Denn bei all der digitalen Flut überall, erschienen mir noch mehr eher als Zumutung.

Hinter den Bildern war dann doch noch mehr los.

Unter anderem gibt die Kamera meines Smartphones (SHIFT6m) nun bald vollends den Geist auf. Es braucht mehrere Sekunden, bis endlich mal ein Bild gemacht ist. Und dann ist es oft nicht scharf. Bei Dämmerlicht hatte die Kamera sowieso immer Schwierigkeiten. Sieht man am letzten Bild. Der untere Bereich ist total matschig und wolkige Himmel haben ständig Pixelfragmente.

Und während die Kamera App geöffnet ist, knistert es aus dem Lautsprecher wie wild. Filmen ist also gar nicht mehr möglich.

Außerdem liegt die generelle Reaktionszeit im nervigen Bereich.

Aber im Vergleich zu anderen Problemen – wirklichen Problemen – ist das ja wieder einmal nur ein Luxusproblem.

In diesem Rückblick sind nur 4 Bilder mit meiner kleinen Sony gemacht. Die hatte ich aber selten dabei. „Leicht“ reisen war angesagt. Aus diesem Grund habe ich auch schon ewig keine Bilder mehr mit der Spiegelreflex gemacht.

Dann hatte das Auto noch gezickt. Genauer der Turbolader. Aber bis das lokalisiert war, waren erstmal noch einige andere Werkstattbesuche nötig.

Unser Tablet freut sich auch auf die ewigen Jagdgründe.

Und Omas Waschmaschine möchte endlich in Rente gehen.

Ein teurer Juni 2022. Aber dafür waren mindestens 10 Junis davor nicht so heftig. Wobei 2021 schon auch ganz leicht diese Tendenz hatte.


Juni 2022 1

Aktionsradius: 1.173 km Weite, 14.071 m Höhe, 57 Stunden, 71 Touren.

Eine Untertasse voller Herzsprünge

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In aller Kürze: Es war der Hammer!

Angefangen hatte die Band mit einer eigenen Version des Interstellar Overdrive. Das war bis auf den Angfangsriff nie wirklich eins meiner Lieblingslieder. Aber es war dennoch eine interessante Version, die sie da hinlegten. Hat Spaß gemacht.

Mit dem zweiten Lied hatten sie den Weltraum dann noch nicht verlassen. Während Astronomy Domine rockten und donnerten sie einfach so weiter zwischen den Sternen hindurch.

Eine fette Klangwand drückte einen in die bestuhlten Reihen. Die Band hatte ordentlich Wumms. Den klanglichen Charakter vom Schlagzeug hatte ich eher retro-mäßig erwartet, und war ganz schön vom satten und fetten Klang überrascht. Aber passte zum Konzept.

Schöne, aber dezente Visuals wurden hinter der Band an die Wand geschickt. Immer mal wieder waren Sterne und Bilder von Syd Barrett und Nick Mason zu sehen. Kurze Filmsequenzen ebenso. Ständig präsent war die schöne Gestaltung des Nick Mason’s Saucerful of Secrets Konzeptes. Angelehnt an die Zeit, aus der die meisten Lieder stammten. Schön psychedelisch und mit leichter Flower Power Note.

Weiter ging es mit einem anderen Lieblingsriff in einem Intro: Lucifer Sam. Ja! Spielt es bitte nochmal dachte ich. Was ein Spaß. Zeitlos dieses Lied. Diese Art Musik. Zumindest brachte die Band diese Lieder aus der Anfgangszeit von Pink Floyd, in die heutige Zeit, als wären sie nie zu einer anderen Zeit gespielt worden. Die Musiker hätten nicht besser ausgewählt sein können.

Wegen der Reihenfolge der Lieder bin ich mir nicht mehr so ganz sicher. Aber so derb wichtig ist das ja auch nicht.

Danach spielten sie Fearless von Meddle. Einfach traumhaft. Hab ich schon immer gemocht. So fluffig. Schön es mal live zu zu hören. Eingeleitet und beendet wurde das Lied mit dem Chorgesang You’ll Never Walk Alone. Dieser Liverpooler Fussball-Hymne. Eine damalige Idee von John Peel, diese in das Lied einzubauen.

Dann eine weitere Überraschung. Lieder von der Obscured by Clouds Platte live! Das wäre mir niemals in den Sinn gekommen. Wow! Dachte ich. Ich hatte mich ja im Vorfeld kein Bisschen über den Ablauf des Konzertes gekümmert. Ich wollte mich überraschen lassen. Und das gelang.

Sie kamen mit einem Medley oder Konstrukt aus Obscured by Clouds / When You’re In daher, welches einem die Kinnlade klappen ließ. Stark. Rockig. Tolle Musiker. Meine Fresse. Schon die Einleitung mit dem Keyboard war grandios und in eigener und neuer Interpretation.

Weiter im neuzeitlichen Rock-Punk-Stil ging es mit Arnold Layne. Funktioniert immer. Mitsingen. Hurra! Da passte im Anschluss der Vegetable Man wunderbar dazu. Ich war echt hin und weg. Psychedelik mit einer frechen Portion Spaß gewürzt. Hach! Auch Guy Pratt hatte wohl sehr viel Spaß bei dem Lied.

Dann ein weiterer Instrumentwechsel. Derer gab es viele. Gary Kemp bekam die Akustische vorgesetzt, hatte die Elektrische weiterhin umgeschnalt und fing an If zu zupfen. Eins meiner absoluten Lieblingslieder. Na ja, das wechselt ständig und je nach Laune. Aber trotzdem ist es unter meinen Top 200 Liedern von Pink Floyd. Dann aber ein überraschender Wechsel zur Atom Heart Mother Suite. Bombastisch eingeflochten. Im Post-Rock Stil. Zack! Wumms! Da ist es…

Ich weiss noch, wie ich damals zum ersten Mal Atom Heart Mother auflegte, und nicht begreifen konnte, was ich da hörte. Komm ich wohl nie los von. Lieblingsscheibe.

Also ein Medley aus If und der Atom Heart Mother Suite. Toller Orgelteil von Dom Beken. Zum Träumen. Schöne Gitarrenzupfereien von Gary Kemp. Eine wunderbare Neuverteilung der bekannten Melodien. Nachdem die Suite abebben und sich in einen ruhigeren Bach verwandeln wollte, spielten sie die andere Hälfte von If.

Von mir aus hätten sie die Suite nochmal komplett spielen können.

Aber viel Zeit zum Schwelgen blieb nicht. Der Nile Song bließ alles weg. Was ein Brett. Die Band hatte Spaß. Wir auch. Das Lied war gefühlt zu kurz.

Vogelgezwitscher. Die Überleitung danach. Wie es Pink Floyd früher oft bei Konzerten gebracht und gemacht hatten. Da konnte eigentlich nur Green Is the Colour kommen. Und da war es auch. Für mich eigentlich eine Hippie-Hymne. Also noch mal schmelzen …

Und überhaupt, und nochmal: tolle Musiker. Allesamt.

Aber gleich danach wieder etwas rotziger und naiver: Let There Be More Light. Toller Bass. Tolle Rocknummer. Funktionierte. Guy Pratt ist ein Tier mit sympathischem Humor.

Dann ein weiteres Traumstück. Sphärisch ohne Ende: Set the Controls for the Heart of the Sun. Hypnotisierendes Getrommele von Nick Mason. Was lieb ich das Lied. Aber eher nur in den diversen Live-Versionen. Pink Floyd haben oft Lieder auf der Bühne sehr viel schöner als von Platte gespielt.

Nick frotzelte zu Beginn, dass nun er endlich mal den Gong spielen darf, was eigentlich immer Roger Waters – der ja nicht teilen kann – an sich riss … äääh … übernahm. Kleine Seitenhiebe. Gar nicht altersmilde, der Herr Mason.

Jedenfalls dehnte die Band den Mittelteil, wie von anderen Konzertaufnahmen gewohnt, schön aus. Schon wieder: Hach!

Aber Mund zu und aufrecht sitzen bitte! Jetzt geht’s weiter. See Emily Play. Noch eins meiner Lieblingsstücke, und Klingelton im mobilen Telefon, seit ich denken kann. Freude und Unschuld pur. Einfach so fett dahingerockt. Emily is a Punk Rocker. Well she’s a punk punk, a punk rocker. Ääääh … ja. So ungefähr.

Da passt auch noch ein Fahrrad auf die Bühne. Bike. Ich könnte es haben, singen sie, wenn es nicht eh schon „ausgeliehen“ wäre. Kam live echt gut rüber.

Dann kurz darauf schon kollektives Ausflippen beim ersten Bass-Ton von One of These Days. Was ein Brett. Was ne Nummer. Die Filmmusik um Leute in kleine Stückchen zu schneiden … oder auch einfach nur zum Tanzen, und von den Stühlen zu Springen zu bewegen. Funktioniert. Die stoische Stuhlordnung war nicht mehr existent. Yeah! Dieser Bass. Dieser Druck. Diese Klangwand. Sagte ich schon, was das Lied für ein Brett ist?

Und dann aus! Aus der Traum! Geklatsche. Gewinke. Geklatsche. Lächeln. Winken. Geklatsche. Rufe. Geklatsche. Geklatsche. Geklatsche…

Uff! Sie kamen doch nochmal zurück.

Und wieder Psychedlik pur. Viel Psychedelik. Hall. Viell Hall. Vor allem auf den Gitarren und auch dem Bass. Zuerst dachte ich an den Mittelteil von Echoes. Hatte mich schon sehr gefreut, da ich auch dafür eine Neuinterpretation erwartete. Hielt aber nur kurz an. Das Zischen der Gitarren war dann doch zu unpassend für Echoes und eher bei A Saucerful of Secrets heimelig.

Nach dem Intro setzte auch bald die majestätische Akkordfolge auf der Orgel ein. Gefolgt vom Getrommele und dezenten E-Bow- und Slide-Gitarren. Der Bass akzentuierte genau richtig. Das Lied wuchs und wuchs und schliesslich setzte Kemp mit dem Melodiegesang ein. Da war es fast um mich geschehen, und ich sah mich schon in einem Notarztwagen wieder aufwachen. Atemlos im Beethovensaal — Älterer Typ hält sich für kreischenden Teenager, oder ähnliche Schlagzeilen kamen mir in den Sinn.

Spaß beiseite. Der zweite Teil des Liedes ist in vielen Konzert-Varianten einfach zu hinreißend, um nicht Gänsehaut zu bekommen. Ist natürlich Geschmacksache. Bei mir funktioniert es immer wieder.

Der Teil hätte auch noch ein bisschen länger sein können, denn immerhin waren wir ja schon bei der Zugabe.

Unglaublich gut die Musiker. Danke, Danke, für ein unglaubliches A Saucerful of Secrets.

Dann der letzte Akt. Point Me at the Sky … and let it fly. Schlitzohriges Ende eines tollen Konzertes.

Oder kam da doch noch ein Lied hinterher? Ich weiss es nicht mehr. Ich war tatsächlich überwältigt.

Gerne wieder. Bald.


Ich hab eben bei der Recherche gesehen, dass das Konzert meist gleich abläuft, und die Lieder jedes Mal in gleicher Reihenfolge kommen. Steht sogar beim Wikipedia Eintrag der Band. So falsch lag ich dann wohl nicht. Obwohl ich beim Schluss nicht mehr so sicher bin…

Und nein, ich habe keine Fotos gemacht. Ich hab noch einige Bilder im Kopf. Das Smartie hatte ich im Auto liegen lassen (mit Absicht).

Ach ja … die Abmischung hätte etwas besser sein können. Weniger Höhen hier und da. Das Keyboard und Teile des Gesangs gingen alsmal unter. Aber der Saal wird es einem nicht einfach machen.


Die Band:

Nick Mason – Schlagzeug und Gong
Guy Pratt – Bass, Gesang
Gary Kemp – Gitarren und Gesang
Lee Harris – Gitarren und Gesang
Dom Beken – Keyboards

2017

2018 01 01 um 01 05 58

Das war’s also schon wieder. Erneut ist ein Jahr vorbeigeflogen…

Ich wünsche allen, die das hier lesen, ein tolles Jahr! Möge es euch gut tun und gesund lassen … und viel Glück mit sich bringen.

Leider bin ich ein Stoffel (Nein, das ist keine Entschuldigung) und hab eben aus diesem Grund keine SMS oder E-Mail oder Karte mit den besten Wünschen an alle verschickt. Dennoch sind eigentlich fast alle in meinen Gedanken am Herumpoltern. Von Stockwerk zu Stockwerk. Einige haben wir dann aber doch noch persönlich getroffen…

2018 01 01 um 01 07 13

Los war 2017 so einiges. Wahrscheinlich zu viel. Oder doch zu wenig. Je nach Sichtweise und Blickwinkel eben.

2017 01 01 um 13 55 56

Angefangen hatte das Jahr mit zuckrig-weissem Lauffen und mit einer schönen Schneewanderung in den Löwensteiner Bergen. Als wär es eben erst gewesen. Aber das trügt natürlich. Ist ja nur die Erinnerunge daran, die jetzt gerade so präsent ist. Vielleicht auch, weil wir diesen Winter mal wieder gar keinen Schnee haben … oder hatten. Ich ewiger Sozial-Romantiker, ich.

2017 01 22 um 15 24 50

Dann noch ein Besuch im Wildtierpark Bad Mergentheim. Mein erster. Ist immer ein Kampf.

Einige längere Wanderungen folgten darauf (all die Spaziergänge oder kleineren Radtouren bleiben hier unerwähnt; der Rest ist ja schon pure Langeweile für euch):

Hüttlenswaldschlucht
Zum Heiligenbergsee
Enzeck
Buchenbachtal

Dann waren wir Ende Mai/Anfang Juni für ein paar Tage mit dem Rad an Jagst und Kocher unterwegs. Was eine sehr schöne Zeit war. Rückblickend: Sommer. Stille.

Kürzere Touren folgten immer wieder. Mal hier oder dort hin. Oft erneut ins Jagsttal.

Alan Parson Project haben wir im Mai in der Harmonie in Heilbronn gesehen und gehört. Das war toll, da sie das ganze Album „I Robot“ live gespielt hatten. Und nach gefühlten Jahrzehnten war ich mal wieder zu einem Konzert im Red River in Heilbronn. Les Lullies. Punk-Rock-Band aus Frankreich. War ebenso großartig.

2017 07 28 um 09 54 25

Im Sommer hatte ich dann eine Woche alleine Urlaub. Da wollte ich sehr viel radeln. Leider war das Wetter sehr durchwachsen und ich machte von den 5 geplanten längeren Touren nur zwei: Tour 3, Z3 – Spinner-Tour.

Zu der Zeit testete ich auch diverse Apps für Wischtelefone, um so Aktivitäten ohne Online-Zugang und – Speicherung zu verwalten. Ich wollte mich ja so ziemlich von all den Bezahldiensten befreien. Was auch gut funktioniert hat. Die App meiner Wahl – für den Moment und einige Zeit in die Zukunft – ist jetzt Sportractive. Und seit Asterix und Kleopatra mag ich Statistiken schon sehr gerne.

Meine/Unsere Touren verwalte ich nun direkt auf dem Rechner und synchronisiere sie nur noch sporadisch zu meinem Endomono-Konto oder zu meinem Runtastic-Konto aus der Steinzeit.

Das werd ich aber auch demnächst aufhören.

Jedenfalls hatte ich dann in der Woche sehr viel Zeit, um am Dadanaut-Album „Schleudertrauma“ weiterzukommen. Anfang Juli hatten wir die Schnuppe! rausgehauen. Welches auch bei einem kleineren Label in den USA unterkam. Was aber auch irgendwie so am Rande geschah und nicht wirklich was bewegte. Deswegen gibt es das Album jetzt auch in unserem Bandcamp-Shop.

Dann gesellten sich noch neue Idee parallel zum „Schleudertrauma“ dazu. Also ein neues Projekt, welches wiederum das Schleudertrauam ausbremste und immer noch ausbremst. Es ist einfach zu wenig Zeit. Diese Album wird „Kabale“ heissen und eher mehr Ambient-Stücke bieten und ohne Gitarre sein. Wohingegen das „Schleudertrauma“ etwas durchgeknallter und bunter und mit Gitarren sein wird. Je nach Geschmacksache eben.

Beide Alben werden kurz hintereinander veröffentlicht werden. Im Frühjahr 2018 auf jeden Fall.

Die Musik wird dann erstmal in den Hintergrund rücken (deswegen müssen die beiden Alben demnächst fertig werden). Es muss was mit den vielen Bildern, die ich immer so mache, passieren. Vielleicht entsteht dazu eine Ausstellung. Zusammen mit einem Freund. Ob das dann noch 2018 passiert, ist auch noch nicht klar. Auch das Thema nicht. Seine Gemälde sind jedenfalls großartig und meine Bilder müssten da einfach irgendwie dazu passen … oder auch nicht. Bis jetzt hab ich nur so eine lose Idee zu einem Fotoband mit gemischten Medien. Aber das hier nur mal am Rande. Es ist alles noch viel Arbeit.

2017 07 22 um 15 38 26

In die Hauptstadt ziehte es mich zwischendruch auch öfters. So als Kontrast und zum Abgewöhnen. Ich bin wohl einfach kein Stadtmensch.

Im Herbst sind wir mal wieder für etwa eine Woche in Südtirol gewesen. Hach. Das war schön. Berge und dichte Wälder … aber auch Weitblicke ohne Ende.

Danach waren wir wieder Wandern: die Enzschleife bei Mühlhausen und etwas am Ebnisee und Strümpfelbachtal unterwegs.

Ende Oktober/Anfang November hatten wir Freunde im Allgäu besucht. Dort war es total schön und entspannend. Schöne Momente und Ausblicke blieben zurück.

2017 10 22 um 15 42 41

Mitte November suchten wir zusammen mit Freunden auf der Schwäbischen Alb dann noch den knalligen Herbst. Vergebens. Aber war trotzdem schön.

Und dann war auch schon wieder Dezember. Es gab sogar Schnee. Leider nur für einen halben Tag.

„Böses zur guten Nacht“ im Vogtshofkeller war dann noch so ein kleiner Höhepunkt zwischen den Jahren. Graf Hille mit gruselig-schaurigen Geschichten.

Einige Tage später waren wir bei und mit Freunden zur Feuerzangenbowle geladen. Das war äußerst nett. Silvester war dann eher beschaulich. Aus Gründen.

Zum Glück hatte/habe ich einige Tage frei und etwas mehr Zeit für alles und doch wieder nichts. Heute ist der erste Tag an dem mal etwas der Hänger drin ist. Von daher ist diese schnelle, kryptische und nicht volständige Zusammenfassung entstanden.

Morgen bin ich mal wieder in der Hauptstadt.

2017 12 28 um 19 48 29 me

2017 12 29 um 21 38 00

2017 12 26 um 18 31 56

2017 12 26 um 16 12 55

Stapelweise Bilder gibt es wie immer dort. Das ist ja auch eine Art Tagebuch. Nur ohne mein doofes Gesabbele.

Einzelne Bilder oder was auch immer für Gedanken eben hier.

Musik wiederum beim Dadanaut.

Möge 2018 die Welt immer noch nicht untergehen, die Natur gerettet werden, all die Bekannten und Freunde und Familienteile gesund und munter bleiben.

Damit wir uns wiedersehen und das auch öfters.

 


 

Noch was für die Statistik (wenn auch sehr ungenau):
Unterwegs mit dem Rad: 7.153 km, 54.728 Höhenmeter, 415 Aktivitäten in 309 Stunden und 50 Minuten und 07 Sekunden, 359.018 Kalorien.
Gewandert: 894 km, 23.826 Höhenmeter, 299 Aktivitäten in 274 Stunden und 19 Minuten und 39 Sekunden, 129.666 Kalorien.

Diese Aufzeichnung mit dem Wischtelefon sind nicht so wirklich exakt. Schon bei der Aufzeichnung der Strecke zur Arbeit wird ein Kilometer pro Richtung verschluckt. Von daher würden also 415 km fehlen. Zumindest beim Radeln. Beim Wandern hab ich das noch nie kontrolliert. Jedenfalls hatte ich 2016 etwa 15.000 Höhenmeter mehr. Und 2015 sogar 35.000 Höhenmeter mehr. Also irgendwas stimmt da nicht wirklich. 2014 bin ich mehr als 8.000 Kilometer mit dem Rad gefahren.

Das war auch einer der Gründe, eine andere App zur Aufzeichnung zu finden. Sportractive soll etwas genauer sein als z. B. Endomondo oder Runtsatic. Also nicht, dass das nur an der App, und nicht auch noch am Gerät liegt.

Wenn mir dieses Statistik-Gedöns irgenwannd als sehr viel wichtiger erscheinen sollte, dann müsste eben eine professionellere Lösung her. Aber ist es bis jetzt noch nicht.

 


 

So, bis die Tage…