Endherbststimmung - der Rückblick auf den Monat November

Endherbststimmung

Nebelung war da und ging und erzeugte eine ganz eigene Endherbststimmung. Wobei der Monat seinem altdeutschen Namen nicht gerecht wurde. Zumindest in meiner Umgebung. Mehr Nebel gab es auf jeden Fall die Monate davor. Sogar schon im August. Der November hielt sich sehr zurück. Gefühlt war er, bis auf wenige Tage, matschig und sehr, wirklich sehr nass … und für diese Jahreszeit viel zu milde.

Dabei sind es doch die über die Landschaft ziehenden Nebelschwaden, die dem November seine mystische Schönheit verleihen. Spirituell könnte man sagen, dass die Grenzen zwischen der physischen und spirituellen Welt im November durchlässiger werden.

Gestartet hatte er ganz anders.

Hier mein dokumentarischer Rückblick der Endherbststimmung in diesem Jahr.

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Epopöe - ein Dadanaut Musik Album

Epopöe, eine Dadanaut Erzählung

Die Anfänge des Albums liegen im Mai 2018. Also eigentlich ist es sogar älter als die Tagträume (vor deren Zusammenfassung als Konzept-Album). Aber vom Charakter her ist es ganz anders geworden. Und ich hatte an beiden Alben parallel gearbeitet. Immer wieder. Bis fast in alle Ewigkeit.

Zum Schluss habe ich beim Finalisieren noch mal einiges an Geduld und Nerven geopfert. Das Pre-Mastern ist einfach nicht mein Ding.

Irgendwann kann man die Musik vor lauter Probehören gar nicht mehr hören, und ist sich so gar icher, ob sie nun gut oder schlecht ist. Ständiges Zweifeln.

Über den Geschmack lässt sich nichts sagen. Dadanauts Musik ist auf jeden Fall sehr speziell. Gebt dem Album etwas Zeit. Drei Mal solltet ihr es schon anhören … die Zeit zur Entfaltung braucht es mindestens. Bei all den versteckten Melodien, Klängen und Wendungen.

Dadanaut eignet sich perfekt zum Entspannen, Träumen, mit den Öffis unterwegs sein, nebenher schreiben oder arbeiten, … und die Musik ist defintiv Kopfhörer-Musik.

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So ein Projekt dann endlich aus dem Kopf draussen zu haben ist pure Erleichterung. Aber sobald man damit fertig ist, es final und fertig hört, denkt man, dass man eigentlich noch etwas mehr Zeit dafür hätte aufwenden müssen. Man ist also nie fertig…

Ich hoffe, dass die Klangqualität einigermaßen ausreichend ist.

Viel Spaß beim Anhören!

Ach! Das Album kann übrigens kostenlos bei Bandcamp herunter geladen werden…

Veröffentlicht am 30. Dezember 2022

Vielen Dank fürs Vorhören und Meinungen: Felix, Andrea, Bobby, Jer und Henri.

Epopöe

Der erste Entwurf des Titelbilds des Albums. Januar 2020.

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Schottisch Autobahnfahren klein

Erfolg? Berühmtheit? Na klar, …

Ich freue mich wahnsinnig über fünf Downloads pro Album. Wenn es dann sogar noch ein paar geschriebene Worte dazu gibt, flipp ich aus und tanz wild im Kreis umher. Und das meine ich ernst.

Hier mal die drei „erfolgreichsten“ Dadanaut Alben:

Die Schnuppe ist da!

Die Entstehung war eher zufällig … müsste doch zuerst und mittlerweile das Schleudertrauma fertig sein.

Jedenfalls wurden Lieder auf der Festplatte gefunden, die teilweise 2004 angefangen wurden, aber dann erstmal im digitalen Nirwana verschwunden sind. Das wäre einfach zu schade gewesen, wenn das so geblieben wäre.

Deswegen haben wir die alle mit einigen neuen Ideen auf nem Album gesammelt.

Phantomflimmern ist ein Lied aus der Zeit. Das sollte die Untermalung zu einem Seh-/Hörspiel werden. Ein Teil davon. Da wurden einfach die Instrumente getauscht und hier und da Rhythmus-Fehler ausgemerzt. Und zum Schluss dann doch noch neue Gitarren eingespielt.

Regen stammt aus der gleichen Phase. Es ist eine Collage aus Regen-, Umgebungs- und Donnergeräuschen … mit einer leichten Synthie-Note untermalt.

Schlummerland war dann aber der eigentliche Zündfunken, die Schnuppe! doch noch g’schwind dazwischen zu schieben. Ja, das Lied war letzten Endes schuld an der Schnuppe!

Der Radiator hätte damals ein Konzeptalbum werden sollen. Ein durchgehendes Lied über 45 Minuten etwa. Wurde aber verworfen, da wahrscheinlich niemand die Geduld und Zeit hat, so lange Lieder anzuhören. Mittlerweile sind uns solche Gedanken egal.

So kam es damals zur Aufteilung und Entstehung drei einzelner Lieder: Ohrmuschelrauschen, Traumflimmern und Fahlgrau.

Die anderen Ideen folgten nach dem Verwurf als einzelne Lieder.

Jedenfalls war der Fund als zusammenhängendes Stück eine kleine freudig-machende Überraschung. Sind die Zwischenteile doch recht interessant. Die Instrumentierung wurde etwas angepasst und Gitarren dazu eingespielt … und somit gibt es jetzt 18 Minuten neues Kopfkino aus der Radiator-Phase.

Kladderadatsch war mal das Intro zur Funkelkiste bei den Teppichgeistern. Die Idee hat es damals abgewandelt als Gedankenflackern auf die Teppichgeister geschafft. Hier jetzt aber mit anderer Instrumentierung und damaligen – nicht verwendeten – Melodien und ganz neuen Gitarren.

Das Sternengefunkel ist vom Unterbau eigentlich fast genau gleich wie der Traumkoffer von den Teppichgeistern. Ein Remix also. Genauer gesagt ein weiterer Remix. Denn Scott / Lancaster und Lena / Warschau von Dadanaut auf Reise haben den gleichen Ursprung. Diesmal wieder mit neuer Instrumentierung, einigen Änderungen und eben ganz neu eingespielten Gitarren.

Neue Lieder auf dem Album?! Eigentlich nur Schatten, Tiefensog und Kaltland. Die sind wie all die anderen Lieder seither auch, aus purem Zufall und je nach Laune entstanden, und könnten so gar nicht mehr reproduziert werden.

Die Schatten entstanden wegen einer Inspiration durch John Carpenters Filmmusik.

Das Thema?! Was’n für’n Thema? Piss die Wand an! [’Tschuldigung.]

Es geht um Träumereien, Gedanken, Wolkenzählen, Sterne gucken, vor sich hin schlummern, zusammen quasseln, …

Schnuppe ist die Kurzform für Sternschnuppe. Das gilt fürs Album.

Mir doch schnuppe! zählt und gilt hier nicht. Reinhören wäre schon toll. Der Rest ist ja Geschmackssache.

Weil nämlich auch die Schnuppe!” das erste Album von uns ist, welches nicht allein von uns veröffentlicht wird … oder wurde. Artists without Publicists – ein kleines Label hat uns aufgeschnappt, und uns in seinen Katalog aufgenommen. Eben weil wir so sympathisch schräg sind. Das passt wohl prima ins Konzept. Wir werden dadurch nicht reich. Das ist eher wie so ein gemeinsamer Topf, der allen Bands im Label zu Gute kommt. Uns recht…

Wir kriegen einen kleinen Teil der Verkäufe (Welche Verkäufe?) und der Rest fliesst in den großen Topf, aus dem dann für alle gemeinsam geschöpft wird.

Also fast wie bei einer Kolchose…

Warten wir es ab.

Aber jetzt erstmal Anhören! Und viel Spass!

Und für die, die überhaupt bis hier hin mitgelesen haben: Danke!