Der Dezember, das Schlusslicht im Jahr. Mein gefühlter Stillstand. Winterschlaf sozusagen. Dennoch war im Hintergrund viel los.
Es gibt aber kaum Bilder davon. Es musste nicht wirklich dokumentiert werden.
Hat fertig. Hat sich auf’m Sims vom Arbeitskollegen abgelegt. Einfach so.
Wenn es mehr „dritte Orte“ (öffentliche Plätze) geben würde, an denen man sich trifft, wäre das eine prima Sache. Könnte ich mir bei uns unten am Neckar – auf’m Kiesplatz – gut vorstellen. Würde funktionieren. Wohl bis spät in den Herbst hinein.
Aber meistens werden so dritte Orte von schattigen Zweckbauten oder Parkplätzen gefressen.
Hat funktioniert. Und obwohl ich wusste, dass der Probealarm stattfindet, bin ich doch sehr erschrocken. Ein hässliches Geräusch.
Da legt jemand sehr viel Wert drauf, dass seine Radbox nach aussen hin ein gutes Bild abgibt.
Ein hingekritzeltes Blümchen…
Eine Uhukatze.
Entspannungs-Lehrer.
Tja, die Olivenen.
Ich hatte heute eine super Idee: Ich hab meinen elastischen Schlauchschal als Nierengut angezogen. Hat was gebracht. Nur warmer Tee für unterwegs hat gefehlt…
Auf’m Weg zum Firmen-Weihnachtsessen. Das Rathaus und Weihnachtsbaum in Großbottwar.
Und ich kämpfe immer noch mit dem Finalisieren der Lieder auf dem kommenden Dadanaut Album Epopöe.
Frisch aus’m Wald. Leckerer Lieferservice: Ein Kollege bringt immer die neuesten Kreation von Hey Joe Brewing mit.
In Vergessenheit: Schöne Details.
Und schon sind die Festtage auch wieder vorbei…
Feiern, dass man die Feiertage überlebt hat.
Uff. Ich hau das jetzt demnächst einfach raus (es kam noch eine dazu) … wird schon halbwegs gut klingen.
Winterschlaf (Dezember): 250 km Weite, 6.911 m Höhe, 18 Stunden, 23 Touren.
2022: 8.654 km Weite, 186.368 m Höhe, 483 Stunden, 625 Touren.
Hauptbewegungsgebiet in 2022.
Ich wünsche euch ein tolles neues Jahr! Möge 2023 ein gutes Jahr für euch werden. Bleibt gesund und tapfer.
Nebelung klingt irgendwie poetischer als November. Ist auch passender für diesen nebligen Monat. Vor allem in Lauffen, wo es sehr oft richtig dicht nebelt. Deswegen hier als Titel … und folgend der bebilderte Rückblick dazu.
Hach! Endlich haben wir einen Müller Drogeriemarkt und ein Gebäude, in dem „Kompetenz auf Komfort trifft“ (oder so ähnlich) in Lauffen am Neckar. Ich könnte mir keine sinnvollere Bodenversiegelung vorstellen.
Vorher war das eine Kleingartenwelt.
So ’ne Scheibe macht auch viel mit.
Ideen von 2018. Endlich fast fertig. Sind nochmal zum Probehören unterwegs. Da wird es vielleicht doch noch was mit der Veröffentlichung – vom Album Epopöe – in 2022.
Endlich mal wieder öfters die Gitarre in der Hand … Ideen von 2019. Zeitnarren heißt das Album. Der zweite Teil zu Epopöe.
Leichter Nebel auf’m Neckar.
Es dampft.
Nebelschwaden auf dem Rückzug.
Ideen, die seit 2019 auf die Vollendung warten. Vielleicht schaff ich es noch vor 2023.
Atem.
Aktionsradius: 654 km Weite, 16.450 m Höhe, 36 Stunden, 47 Touren.
So musikalische, rohe Ideen. Nachts vom Sofa runter. Irgendwann.
Radpendeln direkt vom Rad runter dokumentiert. Mit dem Smartphone. Die Bilder haben nicht immer die beste Qualität. Meistens ist der Himmel irgendwie fragmentös. Und wenn direkt in’s Licht geknipst wird, entstehen auch ungewollte Effekte, die aber auch ihren Reiz haben können. Aber so, damit die Stimmung rüber kommt, sollte es ingesamt ausreichen.
Radpendeln im Herbst ist eine sehr schöne Geschichte. Die Bilder sollten genug Beweis dafür sein. Einige davon hatte ich hier schonmal. Und auch im Oktober-Rückblick. Schande über mich. Aber ich bekomme nicht genug davon.
Hier also nochmal meine (vielen) Lieblingsbilder vom Radpendeln … im Herbst …
Was ich knirschend weg gelassen habe, findet sich hier im Stapel. Zusammen mit vielen anderen Bildern vom Drahtesel runter.
Noch was zum Radpendeln
Ja, es gibt Radwege. Radwege, die sich in Broschüren diverser Tourismus-Büros finden. Die sind super dazu geeignet, um schöne Gegenden zu erkunden, Sehenswürdigkeiten zu finden und tolle Biergärten oder Restaurants vorgeschlagen zu bekommen. Das ist großartig, dass es die gibt. Habe ich auch schon genutzt und für gut gefunden.
Die Touren sind dann meistens so geplant/vorgeschlagen, dass der Untergrund eher asphaltiert ist und wenig Kolidierungen mit dem großen Blechverkehr provoziert.
Und natürlich kann man immer den Radweg-Schildern folgen.
Aber Radwege für Pendler gibt es nicht. Definitiv. Das ist politische Augenwischerei.
Dafür existiert kein durchdachtes Radnetz. Oder überhaupt ein Konzept.
Meistens sind das Wege an Feldern vorbei. Grob verschmutzte oder gar mit kompletten Matschschichten überzogene Untergründe sind der Standard.
Nein. Ich habe nichts gegen Landwirtschaft oder Landwirte. Ganz im Gegenteil. Ich bin überglücklich, dass es noch Landwirte in unserer Gegend (oder Land) gibt, die Nahrungsmittel produzieren, und es nicht schon so weit ist, dass es nur noch Schweineschinken aus China über Amazon zu bestellen gibt. [Ich hasse Amazon und habe dort kein Konto.]
Ich komme auch damit klar, dass die Wege so sind wie sie sind. Oft werden die auch ein oder zwei Tage später wieder „gereinigt“. Was ich super nett finde. Dafür muss ich aber fast jede Woche das Rad von 5 kg Schmutz befreien. Und der ganzen Mechanik extra Zuwendung schenken. Deswegen kann ich es auch verstehen, wenn manche Radler gerne die „saubere“ Autostraße benutzen. Auch wenn das noch mehr Hass erzeugt und die Gräben weiter vertieft.
Aber davon zu reden, dass es Radwege für Pendler gibt, ist Nonsense.
Ich schreibe hier also nicht gegen die Landwirte. Nein, eher gegen dieses Politikgeschwurbele, welches transportiert, dass viel für die Sicherheit von Radfahrern getan wird. Das wird auf jeden Fall in den Niederlanden oder Dänemark so sein, aber nicht in Deutschland … und schon gar nicht hier im Auto-Süden. Nicht hier, wo das heilige Blechle alles ist und alles regiert und alles bestimmt (und sogar den Schienenverkehr kaputt machen darf).
In Heilbronn am Neckar pinseln sie einfach komische Radwege auf die Straßen (Schutzstreifen heisst das wohl). „Radwege“, die dann plötzlich weg sind und man nicht weiss, wo sie eigentlich weiter gehen und man sich mitten im aggressiven Blechverkehr wieder findet. Fahrrad-Stadt darf sich so was noch lange nicht nennen. Das dauert noch ne Weile, bis es so weit ist.
„Sollen sie doch Westen und Helme tragen, dann sind sie sicher!“
Schaut mal nach Dänemark oder in die Niederlande, wie die dort mit dem Rad leben, und mit dem Rad überall sicher hin fahren können. Und das sieht bei denen schon mal visuell ganz anders aus als hier bei uns. Total schön im Vergleich. Da werde ich ganz neidisch…
Es ist natürlich sehr schade, dass es auf beiden Seiten schwarze Schafe gibt, die die Gräben immer mehr vertiefen und ein angenehmes Nebeneinander, eine gegenseitige Akzeptanz, immer mehr in die Ferne rücken.
Ich kenne beide schwarzen Schafe. Musste mich schon mit beiden Arten auseinander setzen. Bei denen im Blechmantel reagiere ich schon gar nicht mehr. Das ergibt so gar keinen Sinn. Die auf zwei Reifen versuche ich dagegen immer daran zu erinnern, dass sie eben was falsch gemacht haben, worüber sich die im Blechmantel zu Recht drüber aufregen können.
Und je nach Sicht, bin auch ich vielleicht mal das schwarze Schaf. Alles schwierig.
Wir müssen mehr miteinader reden und dabei gutes Bier trinken.
Hoppla! Im Nebel verschollen. Was man alles verlieren kann…
Die Trantüte. Ebenso vom Sofa runter. Auch in der Nacht entstanden. In Bitwig, mit dem kleinen Trellis. Zur Zeit nur noch so. Die eigentliche Musikmaschine bleibt leider seit längerer Zeit aus. Alltagstrubel.