Kleine Urlaube auf zwei Rädern – Radtouren am Neckar und andere Geschichten im September

Kleine Urlaube auf zwei Rädern – Radtouren am Neckar und andere Geschichten im September

Manche Monate brauchen keine langen Gedanken. Der September war so einer. Zwischen Urlaubsvertretungen und Projekten blieb wenig Luft – und genau die habe ich mir auf dem Rad geholt, meistens auf Radtouren am Neckar. Weinberge bei Lauffen, Gassen in Besigheim, Eisvögel am Fluss, eine alte Linde in Kirchhausen und zum Ende das Kloster Maulbronn. Lauter kleine Urlaube, direkt vor der Haustür.

Hier sind sie, fast ohne Worte.

Ein Reflektor (keine Ahnung, was es wirklich ist – eben ein reflektierendes Objekt) liegt aufm Radweg.

Was so auf dem Weg rumliegt.

Fahrradkassette (der hinteren Zahnkranz) an einer DT-Swiss-Nabe. Es mussten erneut nur die kleinsten drei Ritzel getauscht werden. Die, mit denen man schnell radeln kann.

Immer die kleinsten drei…

Eine leuchtende Sonnenblume inmitten eines Hanffeldes (Nutzhanf).

Hoch hinaus.

Eine ländliche Wegszene bei Lauffen am Neckar. Mit terrassierten Steillagen-Weinbergen im Hintergrund. Im Vordergrund zwei dekorative, wettergegerbte Vögel. Ein Storch und ein Graureiher.

Möchtegern-Wächter.

Eine Streuobstwiese im Morgenlicht. Am Dietersberg zwischen Neckarwestheim und Ilsfeld.

Die Plantage gedeiht.

Der Wunnenstein aus der Ferne gesehen. Kurz vor Beilstein.

Der Wunnenstein aus der Ferne gesehen. Kurz vor Beilstein.

Das Bild zeigt eine malerische Gasse in der historischen Altstadt von Besigheim.

Besigheims nette Ecken.

Die Neckarkurve vor Lauffen am Neckar. Am rechten Bildrand sieht man den Krappenfelsen. Dramatische Wolken ziehen durch die Szene.

Schon tausendmal gezeigt. Die Neckarkurve vor Lauffen. Rechts der Krappenfelsen.

Ein Bierglas unseres Lieblingslokals. Das 3fiori in Brixen (Südtirol).  Das Lokal hat nach fast 15 Jahren am 29. August 2026 dauerhaft geschlossen. Das 3fiori Brixen befand sich in der Altstadt von Brixen und bot über 75 Craft-Bier-Spezialitäten an. Dazu leckere Speisen. Und alles in ser angenehmer Atomsphäre.

3fiori-Gedenkveranstaltung.

Das Bild zeigt die Fußgängerbrücke und Furt am Baumbach im Baumbachtal bei Walheilm. Die neue Brücke. Die alte wurde wegen Hochwasser beschädigt. Sie war allerdings sehr viel netter anzusehen.

Die neue Brücke im Baumbachtal. Kurz vor Walheim. Na ja … funktional. Vorher war sie irgendwie netter.

Mit der Familie essen im Mianchi. Japanisch-asiatische Küche.

Im Mianchi.

Was so zurück bleibt.

Meine Vesperbox mit Stitch drauf. Da freut sich das Kind im Manne. Ich habe dann auf Arbeit noch einen Apfel gefunden.

Das Kind im Manne freut sich.

Das Bild zeigt die typsiche waldreiche Mittelgebirgs- und Hügellandschaft, des Naturpark Schwäbisch-Fränkischer Wald oder die Löwensteiner Berge. Die Aussicht hier ist bei Kaiserbach.

Bei Kaiserbach der Blick in den Naturpark Schwäbisch-Fränkische Waldberge oder auch die Ausläufer der Löwensteiner Berge.

Bildschirmfoto aus dem Frischluft-Log. Mein eigenes Aktivitäten-Tagebuch.
Die angezeigte Fahrradtour von Beilstein über Löwenstein und den Breitenauer See nach Heilbronn und Lauffen hat eine Länge von 49,6 km und dauerte 1 Stunde und 54 Minuten reine Bewegungszeit. Tour-Details im Überblick - Distanz: 49,6 km, Bewegungszeit: 1:54:54 Stunden (Gesamtzeit: 2:02:33 Stunden), Durchschnittsgeschwindigkeit: 24,3 km/h (Max. Geschwindigkeit: 43,6 km/h), Höhenmeter (Anstieg): 736 m bzw. 811 m laut Details (Min. Höhe: 205 m, Max. Höhe: 537 m), Verbrauch: 1021 kcal.

Das ist die Aktivität zur Freitag-Feiabend-Tour. Passend zum Bild von vorhin. In meinem eigenen Komoot – dem Frischluft-Log.

Bildschirmfoto aus dem Frischluft-Log. Mein eigenes Aktivitäten-Tagebuch. Hier das Jahr.
Bildschirmfoto aus dem Frischluft-Log. Mein eigenes Aktivitäten-Tagebuch. Hier das erweiterte Jahr.

Wer sich über die längste Distanz wundert: Ich stückle meine Touren gerne, zum Beispiel nach Stuttgart. Das waren insgesamt 92,5 km. Aber der Teil in Stuttgart ist eine eigene Tour – durch die Stadt kann ich ja nicht so rasen wie auf dem Hinweg. Deswegen hatte diese Tour drei Teile.

Und hier in dieser Übersicht wird die Dauer der Tour inklusive Pausen gezählt. Die Höchstgeschwindigkeit berechnet sich dabei aus dem Tempo, das auf über 70 % der Tour gehalten wird. Auf den langen Geraden – zum Beispiel von Neckarsulm nach Bad Wimpfen – schaffe ich es ab und zu auch mal auf 42 km/h.

Aber der September war zäh. Es fehlte einfach die Zeit. Das fing im August schon mit Urlaubsvertretungen an (ja, Mehrzahl und gleich mehrere doppelte!) und zog sich mit zeitintensiven Projekten bis Ende September hin. Ich kam freitags oft sehr spät raus und konnte meine langen Feierabend-Runden nicht drehen.

Und dann gibt es ja auch noch ein Leben neben dem Radeln ;-)

Kalifornischer Goldmohn am Feldrand. Knalliges Orange. Einfach nett, so Farbtupfer. Gibt es viel zu wenig.

Knallender Farbtupfer am Feldrand.

Der abgebildete Baum ist die historische St.-Anna-Linde in Heilbronn-Kirchhausen. Eine riesige, nein, mächtige Linde. Ein imposantes Naturdenkmal mit einem kräftigen, gefurchten Stamm und einem großen Brusthöhenumfang von über 7,5 Metern.

Aufm Weg nach Bad Rappenau bin ich erneut an der Annalinde vorbei gekommen.

Das Bild zeigt einen Eisvogel (Alcedo atthis), der auf einem Ast über dem Wasser sitzt. Am Neckar bei Lauffen am Neckar. Einer von mindestens 5 bis 6 seiner Art.

Am Neckar habe ich zugeschaut, wie zwei Eisvögel ihre Kreise gedreht haben. Natürlich waren die Bilder, wo ich sie im Flug hätte verewigen können, alle unscharf. Wie so verschmierte Ölgemälde.

Weinberglandschaft bei Heilbronn am Neckar. Rechts, ausserhalb des Bildes, liegt Heilbronn.

Weinberglandschaft bei Heilbronn am Neckar.

Das Bild zeigt eine Teststrecke für außerorts markierte Fahrradschutzstreifen bei Heilbronn im Rahmen eines Modellprojekts der AGFK-BW. Ein mächtig schützender Streifen ist das. Total sicher.

Der Streifen schützt und lässt ein Gefühl von Sicherheit aufkommen – so stark, dass man sich beinahe unverletzlich fühlt.

Das Bild zeigt eine Ansammlung von charakteristischen, weiß-roten Erdbeer-Verkaufsständen (sogenannten Erdbeerhäuschen) des regionalen Anbaubetriebs Wormser außerhalb der Saison.

Ich habe Wormserhausen gefunden!

Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das Bild zeigt die historische Westfassade des Kloster Maulbronn.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Dieses Bild zeigt ein eingemeißeltes Relief eines Totenkopfs mit gekreuzten Knochen auf einem historischen Grabstein aus Sandstein.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das ausgewählte Objekt ist ein alter, rostiger Türklopfer aus Eisen mit einer blattförmigen Unterlage an einer Holztür.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Auf dem Bild sieht man eine Mauereidechse (Podarcis muralis), die sich nicht beim Sonnen beirren lässt.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das abgebildete historische Fachwerkhaus ist das Restaurant Klosterkatz im Klosterhof Maulbronn, Baden-Württemberg.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das Bild zeigt einen historischen Gebäudekomplex im Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg, das seit 1993 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das Bild zeigt das Bursarium (die ehemalige Klosterverwaltung) im historischen Kloster Maulbronn in Baden-Württemberg.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier in Maulbronn – Das Bild zeigt eine Honigbiene (vermutlich die Westliche Honigbiene), die auf einer Blüte sitzt, umgeben von grünen Salbeiblättern. Bei einer Kaffee- und Kuchenpause am Wagnerhaus.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Das Naturschutzgebiet (NSG) Roßweiher.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Das Bild zeigt den idyllischen Füllmenbacher Hof, einen kleinen Weiler und eine ehemalige Waldarbeitersiedlung. Eingebettet in das bewaldete Tal des Naturparks Stromberg-Heuchelberg bei Sternenfels in Baden-Württemberg.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier kurz vor Häfnerhaslach auf einem Bröselweg. Das Bild zeigt einen malerischen, von Bäumen gesäumten Schotterweg in einem lichten Wald, auf den das Sonnenlicht durch das Blätterdach fällt.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier kurz nach Häfnerhaslach. Das Bild zeigt eine ländliche Asphaltstraße mit Leitpfosten, die durch eine hügelige, wald- und wiesenreiche Landschaft führt.
Radtour zum Kloster Maulbronn – Hier Hohenhaslach aus der Ferne gesehen (Feldweg bei Spielberg). Idyllisch zwischen bewaldeten Hügeln und Weinbergen gelegen.

Radtour zum Kloster Maulbronn.

Der Radweg am Neckar zwischen Horkheim und Lauffen am Neckar. Das Bild zeigt einen schmalen, asphaltierten Weg, der an einer bewachsenen Böschung und einer Metallschutzplanke vorbei durch grüne Bäume führt. Rechts des Geländers ist der Neckar.
Ein Graureiher auf einem über den Neckar hängenden Ast.
Die Zabermündung in Lauffen am Neckar. Da wo die Zaber in den Neckar fließt.

Am Neckar und an der Zaber entlang.

Das Bild zeigt eine selbstgebaute fahrende Bierkiste (Motorisierte Bierkiste), die mit einer grünen Kiste der Marke Forst (Südtiroler Bier) und einem kleinen Motor ausgestattet ist.

Zu siebt sind wir nach Südtirol gefahren…

Das Bild zeigt eine Gruppe von Personen bei einer Wanderung in einer bergigen Naturlandschaft in Südtirol.

…und sind über Hügel und durch Wälder gewandert..

Die Galerie fängt mit den neuesten Bildern an. Zeitreise rückwärts also. Die ausm Oktober folgen auf der Tagebuchseite vom Oktober.


Radtouren am Neckar und auch anderswo

Radtouren am Neckar entlang. Aber auch anderswo. Und hin und wieder auch mall zu Fuß.
Suedtirol September 2026

September um den Neckar und woanders: 1.138 km Weite, 10.251 m Höhe, 60 Stunden, 75 Touren.

Über die Privatsphäre hat man noch nie geredet, weil jemand ein Verbrechen verbergen wollte. Es geht darum, wer die Hand in deinem Leben hat.

Den Satz „Ich habe nichts zu verbergen“, den haben die erfunden, die die Ferngläser halten – nicht die, die im Visier stehen. Darum hat man schon immer die Briefe zugeklebt: nicht aus Scham, sondern weil ein Brief zwei Leuten gehört und keinem dritten.

Wer aber sagt, er brauche keine Privatsphäre, weil er nichts zu verbergen hat, der kann auch sagen: Ich brauche keine Redefreiheit, mir fällt gerade nichts ein.

Und wer sich nicht selbst regiert, den regieren am Ende die anderen mit ihren Kassenbüchern.

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