Manche Monate brauchen keine langen Gedanken. Der September war so einer. Zwischen Urlaubsvertretungen und Projekten blieb wenig Luft – und genau die habe ich mir auf dem Rad geholt, meistens auf Radtouren am Neckar. Weinberge bei Lauffen, Gassen in Besigheim, Eisvögel am Fluss, eine alte Linde in Kirchhausen und zum Ende das Kloster Maulbronn. Lauter kleine Urlaube, direkt vor der Haustür.
Hier sind sie, fast ohne Worte.

Was so auf dem Weg rumliegt.

Immer die kleinsten drei…

Hoch hinaus.

Möchtegern-Wächter.

Die Plantage gedeiht.

Der Wunnenstein aus der Ferne gesehen. Kurz vor Beilstein.

Besigheims nette Ecken.

Schon tausendmal gezeigt. Die Neckarkurve vor Lauffen. Rechts der Krappenfelsen.


Die neue Brücke im Baumbachtal. Kurz vor Walheim. Na ja … funktional. Vorher war sie irgendwie netter.

Im Mianchi.
Was so zurück bleibt.

Das Kind im Manne freut sich.

Bei Kaiserbach der Blick in den Naturpark Schwäbisch-Fränkische Waldberge oder auch die Ausläufer der Löwensteiner Berge.

Das ist die Aktivität zur Freitag-Feiabend-Tour. Passend zum Bild von vorhin. In meinem eigenen Komoot – dem Frischluft-Log.


Wer sich über die längste Distanz wundert: Ich stückle meine Touren gerne, zum Beispiel nach Stuttgart. Das waren insgesamt 92,5 km. Aber der Teil in Stuttgart ist eine eigene Tour – durch die Stadt kann ich ja nicht so rasen wie auf dem Hinweg. Deswegen hatte diese Tour drei Teile.
Und hier in dieser Übersicht wird die Dauer der Tour inklusive Pausen gezählt. Die Höchstgeschwindigkeit berechnet sich dabei aus dem Tempo, das auf über 70 % der Tour gehalten wird. Auf den langen Geraden – zum Beispiel von Neckarsulm nach Bad Wimpfen – schaffe ich es ab und zu auch mal auf 42 km/h.
Aber der September war zäh. Es fehlte einfach die Zeit. Das fing im August schon mit Urlaubsvertretungen an (ja, Mehrzahl und gleich mehrere doppelte!) und zog sich mit zeitintensiven Projekten bis Ende September hin. Ich kam freitags oft sehr spät raus und konnte meine langen Feierabend-Runden nicht drehen.
Und dann gibt es ja auch noch ein Leben neben dem Radeln ;-)

Knallender Farbtupfer am Feldrand.

Aufm Weg nach Bad Rappenau bin ich erneut an der Annalinde vorbei gekommen.

Am Neckar habe ich zugeschaut, wie zwei Eisvögel ihre Kreise gedreht haben. Natürlich waren die Bilder, wo ich sie im Flug hätte verewigen können, alle unscharf. Wie so verschmierte Ölgemälde.

Weinberglandschaft bei Heilbronn am Neckar.

Der Streifen schützt und lässt ein Gefühl von Sicherheit aufkommen – so stark, dass man sich beinahe unverletzlich fühlt.

Ich habe Wormserhausen gefunden!














Radtour zum Kloster Maulbronn.



Am Neckar und an der Zaber entlang.

Zu siebt sind wir nach Südtirol gefahren…

…und sind über Hügel und durch Wälder gewandert..
Die Galerie fängt mit den neuesten Bildern an. Zeitreise rückwärts also. Die ausm Oktober folgen auf der Tagebuchseite vom Oktober.
Radtouren am Neckar und auch anderswo


September um den Neckar und woanders: 1.138 km Weite, 10.251 m Höhe, 60 Stunden, 75 Touren.
Über die Privatsphäre hat man noch nie geredet, weil jemand ein Verbrechen verbergen wollte. Es geht darum, wer die Hand in deinem Leben hat.
Den Satz „Ich habe nichts zu verbergen“, den haben die erfunden, die die Ferngläser halten – nicht die, die im Visier stehen. Darum hat man schon immer die Briefe zugeklebt: nicht aus Scham, sondern weil ein Brief zwei Leuten gehört und keinem dritten.
Wer aber sagt, er brauche keine Privatsphäre, weil er nichts zu verbergen hat, der kann auch sagen: Ich brauche keine Redefreiheit, mir fällt gerade nichts ein.
Und wer sich nicht selbst regiert, den regieren am Ende die anderen mit ihren Kassenbüchern.