Das Arbeiterheer ist im Kosmos unterwegs

Das Lied Arbeiterheer – vom Album Unterstadt II :: Totenstaub und Rauch – ist auf einem Sammelwerk des Labels House of Beauty gelandet.

Das Motto der Sammlung ist der Kosmos. Das Arbeiterheer, dem auch der Dadanaut angehört, ist nun unterwegs, um nach bewohnbaren Gegenden zu suchen.

Totenstaub und Rauch


Dadanaut entkommt der Unterstadt und schafft es zurück an die Oberfläche. Er durchlebt dabei einige Irrungen und Wirrungen und hat erneut mit Klarträumen und einer Verschwörung zu kämpfen. Zwischendurch trickst ihn auch noch ein Tückebold aus. Aber letzten Endes lässt er Totenstaub und Rauch hinter sich.

Achtung! Achtung!

Das Zentralkomitee der Tonbandstreitkräfte gibt bekannt:

Die erste Probehörung des neuen Dadanaut Albums findet soeben statt.


16. Dezember 2018

Nach dem ersten Anhören über die Stereoanlage, gab’s dann ne Mängelliste.

Die wurden tags drauf ausgemerzt und erneut alles angehört.


17. Dezember 2018

Natürlich ergaben sich neue Beanstandungen und hier und da doch noch ne Idee. Das wurde in der Früh glatt gebügelt und neu dazu gespielt, und am Abend erfolgt eine erneute Anhörung.

Ränkespiel

Der Dadanaut im Strudel einer Intrige. Ein Kampf zwischen Arbeitern und Vorgesetzten oder zwischen dunklen Mächten und ihm? Ein Kampf um Befreiung und Freiheit?

Das Grundthema basiert auf einer Inspiration durch Fritz Langs Metropolis und Erich Kästners Schule der Diktatoren.

Mögliche Beeinflussungen während des Machens: Freunde, Natur, das Leben, Bücher, Comics und erneut einige unvorhersehbare Zufälle.

Musikalische Einflüsse: Neu!, Godspeed You! Black Emperor, Ashra Temple, Pink Floyd, Mike Oldfield, Popol Vuh, Bach, …

Musikalische Schublade? Vielleicht irgendwas wie Ambient-Metal-Drone-Soundtrack mit einem Happen Electronica…

Es ist wie immer Kopfhörer-Musik und eben auch „Kopfkino“.

In der Unterstadt

Dadanaut unterhalb der Oberfläche. Tief unter der Stadt. Tief drunten in der Unterstadt. Auf der Suche nach seinen Wurzeln.


Uralte Ideen in neuem Klanggewand. Ganz spontan veröffentlicht. Dunkel-düstere Klangteppiche. Fast ne Stunde Kopfkino.

Für kurze Zeit als kostenloser Download verfügbar.


Veröffentlicht am **10. Mai 2018**

Schleudertrauma?

Kurz mal gegen die Wand gedonnert? Der Rest ist Ohrmuschelrauschen…?

Oder einfach nur im leeren Raum verloren gegangen?

Das Leben ist eins der aufregendsten Dinge, die man erleben kann. Ob man es nun schön findet oder nicht. Abwechslungsreich ist es auf jeden Fall.

Der Dadanaut erlebt wie jeder andere auch die banalsten Dinge. Er hört und sieht und erfährt und speichert. Festhalten tut er das Erlebte in musikalischer Form. Auch wenn nur der Titel die Verbindung zum Erlebten oder der Erinnerung knüpfen mag, kann man doch hören, was gemeint ist. Auch wenn zwischen den Tönen jeder ein anderes Kopfkino erlebt.

Das Leben ist gefährlich. Da kann man schon ein Schleudertrauma abbekommen.


Das Album hat seine Wurzeln irgendwann im Herbst 2014 (November). Das ist nun schon verdammt lang her.

Wir hatten so viele Ideen und Lieder, dass es für zwei weitere Alben vor der Veröffentlichung des Schleudertraumas reichte. So kam nach dem Radiator die Reise und die Schnuppe! dazwischen, und die Veröffentlichung schob sich immer weiter in die Zukunft.

Auf den beiden Alben finden sich Ideen, die wir nicht auf das Schleudertrauma packen wollten. Vom Gefühl her hatten sie thematisch nicht so ganz gepasst. Aber das ist wie immer Geschmacksache.

Und letzten Endes wurde das geplante Album Nummer 4 , doch erst die 7. dadanautische Veröffentlichung. Denn Kabale, eine komplett neue Idee, schob sich auch noch kurz dazwischen.

Da kann so ein langwieriges Werk auch ganz schnell zu einem psychischen Kopfmonster werden. Ein Schleudertrauma eben. Es tut gut, es endlich fertig und draussen zu haben.

Es scheint nie ein Ende nehmen zu wollen. Nie ist man zufrieden und möchte doch gleich wieder alles ändern. Endlos dieser Kreislauf. Scheinbar.

Aber das Schleudertrauma musste jetzt raus. Raus aus dem Kopf und rein in eure Ohren.

Mit all seinen kleinen Ecken und Kanten und seinem dadanautischen Klang.

Jedenfalls wollten wir auf dem Schleudertrauma bunter und etwas verrückter als sonst klingen. Das ist uns hoffentlich gelungen.

Hört euch selber eine Meinung…


Bis kurz vor der Veröffentlichung wurde an den Liedern geschraubt. Die Unzeit musste komplett neu gemacht werden. Beim „Mastern“ sind plötzlich Störgeräusche aufgetaucht, die vorher nie zu hören waren. Dummerweise konnte die Originaldatei nicht mehr geöffnet werden. Nur noch ohne Plugins. Zwei Plugins waren plötzlich fehlerhaft und brachten Logic zum Absturz. So rückblickend hatten die während des Entstehungsprozesses schon für Probleme gesorgt.

Dummerweise lagen diese beiden Plugins auf jeder Spur im Lied. Sowohl bei den Tasten- wie den Saiteninstrumenten.

Also Plugin deaktivieren/löschen und neue Klänge finden.

Das Prinzip passt. Denn beim Dadanaut entsteht eigentlich alles durch puren Zufall. Die Lieder sind im Grunde schon immer spontane Ideen oder auch Jams gewesen, die dann eben ausgearbeitet und ständig verändert werden.

Nach einigen Stunden war dann die Unzeit wieder zufriedenstellend klingend, und die Veröffentlichung rückte doch wieder näher. Zwischendurch erneutes Probehören und Zweifeln und am Mix drehen…


Die Unzeit wagt übrigens einen Ausblick auf das nächste Album: Unterstadt. Das kommt bald (Sommer oder Herbst).


Auf Schleudertrauma bestehen Dadanaut aus Marco Dinkel, Hendrik Strehl und Bobby Haynes.

Die Zeichnungen sind von Hendrik Strehl.


Und hier auch wieder die Werbetrommel zum Schleudertrauma. Mit dem Link zum kostenlosen Download.

The Vivien Leigh Documentary

Oder auch: Post von Scott. Einem Freund aus Lancaster, Pennsylvanien.

Das Debüt-Album der Band, in der er mitspielt: The Vivien Leigh Documentary.

Es ist wirklich schöne Musik, die bewegt und ebenso jazzig und groovy ist.






Anhören und selber mögen…