2023 ist durch. Es ist trotz einigen Kanten irgendwie durchgeflutscht. Hier kommt der Rückblick zum letzten Monat des Jahres. Nett bebildert und drüber gebruddelt.
Zusätzlich gibt es noch einen kleinen Jahresrückblick.

2023 ist durch. Es ist trotz einigen Kanten irgendwie durchgeflutscht. Hier kommt der Rückblick zum letzten Monat des Jahres. Nett bebildert und drüber gebruddelt.
Zusätzlich gibt es noch einen kleinen Jahresrückblick.

Nebelung war da und ging und erzeugte eine ganz eigene Endherbststimmung. Wobei der Monat seinem altdeutschen Namen nicht gerecht wurde. Zumindest in meiner Umgebung. Mehr Nebel gab es auf jeden Fall die Monate davor. Sogar schon im August. Der November hielt sich sehr zurück. Gefühlt war er, bis auf wenige Tage, matschig und sehr, wirklich sehr nass … und für diese Jahreszeit viel zu milde.
Dabei sind es doch die über die Landschaft ziehenden Nebelschwaden, die dem November seine mystische Schönheit verleihen. Spirituell könnte man sagen, dass die Grenzen zwischen der physischen und spirituellen Welt im November durchlässiger werden.
Gestartet hatte er ganz anders.
Hier mein dokumentarischer Rückblick der Endherbststimmung in diesem Jahr.

Ich fotografiere täglich. Früher fast stündlich. Das führte (und führt) zu einer unkontrollierbaren Fülle an Bildern. Meistens aus meiner Wahlheimat Lauffen am Neckar. So entstanden dann die digitalen Lauffenblicke. Anfangs meistens zu Fuß, später auch viel vom Fahrrad herunter.
Die digitalen Abzüge kippte und kippe ich stapelweise in eine Galerie auf meiner Homepage.
Dort stauben sie dann ein. Die Mehrzahl sogar ohne Schlagwörter. Einfach nur massig Bilder in einer Online-Galerie zum Durchklicken.
Aber chronologisch seit mindestens 2006. Wie ein kryptisches Tagebuch. Dort gibt es auch immer die aktuellsten zu finden. Und vielleicht auch bald noch viel ältere. Denn schließlich wohnen wir seit 1996 in Lauffen am Neckar.
Viele meiner Freunden meinten, dass ich die Bilder entstauben und zu einem Buch formen sollte. So entstand 2016 – nach viel Vorarbeit und ettlichen Anfragen bei den unterschiedlichsten Verlagen – mein Buch über Lauffen am Neckar.

Innen drin sind meine Lieblingswege zu finden. Wege, um zu einigen meiner Lieblingsorte zu gelangen. Es sind meine Blicke eben. Meine Lauffenblicke.
Einige bekannte Sehenswürdigkeiten habe ich verewigt, einige andere weggelassen. Das Städtle und das Dorf sind keineswegs in aller nötigen Gesamtheit vorhanden. Vielleicht kommt das in einem anderen Buch. Wer weiß.
Mir erschienen für dieses Buch all die anderen Orte wichtiger. Ich wollte den Blick auf all die schützenswerte Orte lenken, die immer mehr in Bedrängnis geraten.
Ich hoffe sehr, dass es beim Durchblättern sehr viel Freude bereitet und weiterhin wird. Das einiges wiedererkannt wird, manches vermisst wird, ihr manches daraufhin selbst erkundet, oder einfach nur anderen zeigt, wie schön wir es in Lauffen am Neckar (und Umgebung) eigentlich haben.

Es lag damals ganz frisch und neu im Schaufenster der Hölderlin Buchhandlung in Lauffen, die es jetzt auch schon ewig nicht mehr gibt. Was wirklich traurig ist.
Die Lauffenblicke gibt es vielleicht noch im Bürgerbüro, direkt beim Verlag oder über einige Online-Portale zu erstehen.
Einige wenige Exemplare habe ich für den Fall der Fälle auch immer noch bei mir zu Hause. Falls jemand Interesse hat, und es online nicht mehr verfügbar ist, kann sich bei mir melden.
Es gab immerhin zwei Auflagen. Ich weiß leider gar nicht mehr die jeweiligen Stückzahlen. Vielleicht jeweils 250 Stück. Und das Bürgerbüro von Lauffen war so nett, dem Verlag die meisten davon abzunehmen. Zu einem Spezialpreis natürlich.
Lauffenblicke – gesehen von Marco Dinkel
ISBN 978-3-9817812-7-4 · RMd-VERLAG | 28,90 €
Der Einheimische Marco Dinkel hat eine beträchtliche Sammlung von außergewöhnlichen Ansichten und Impressionen der Stadt Lauffen zu allen Jahres-, Tages- und Nachtzeiten zusammengetragen und diese einem nachvollziehbaren Stadtrundgang beigefügt.
Rmd Verlag



Angefangen hatte das Projekt als fast 200-seitiges Buch. Mit Hardcover Einband und Schutzumschlag. Es wäre also ein echt dicker Brocken geworden. Mit seinen 185 Seiten eventuell auch zu überfordernd. Aber vielleicht auch wegen der Masse an Bildern ein zeitloser Begleiter auf dem Kaffeetisch?

Als Unbekannter „Autor“ muss man aber Abstriche machen. Wünschen kann man sich viel, aber wenn dann das Buch zwecks fehlender Berühmtheit ein Ladenhüter bleiben könnte, und den Verlag bis dahin in der Produktion zu viel kosten könnte, ist das auch doof und von daher nicht realisierbar.
Wobei es bestimmt mehr als einmal in die Hand genommen worden wäre … und wie ich berichtet bekommen habe, wurde die spätere Softcover-Version zum stetigen Schmökerobjekt. Was einen als Macher sehr freut.

Aber eine Hardcover-Version wäre echt toll gewesen.





Die beiden Prototypen hab ich immer noch hier im Regal. Mit all den kleinen, aber sympathischen Fehlern drin. Und die Bücher fühlen sich echt gut an.
Ich hatte die ersten beiden Lauffenblicke damals als Anschauungsobjekte bei Blurb sehr teuer drucken lassen. Damit war ich dann damals in der Bürgermeister-Sprechstunde, und habe es auch sonst herum gezeigt.
Nicht nur. Kürbisse gehen ja auch schon im September. Oder immer. Dennoch ist der Oktober farblich eher der Kürbismonat. Zum Ende hin auf jeden Fall. Auch hier im digitalen Rückblick weiter unten.

Mehr Bilder und Filme zu unserem Ausflug nach Südtirol gibt es hier…

…oder hier.

Diese Meldung blockt alles andere. Seit ungefährt eineinhalb oder zwei Monaten. Ich kann sie jetzt schon auswendig. Inklusive eins dieser schönen deutschen Langwörtern: Scheibenwaschflüssigkeitsstand. Oder zählt das schon zu den Zungenbrechern?
Dabei hab ich schon 2 Flaschen rein geschüttet. Aber bis es zur ersten kam, hab ich eineinhalb Monate Zeit gebraucht. Mal sehen, wann ich endlich den richtigen Füllstand schaffe. Schlimm, schlimm, … ist halt so, wenn das Auto viel steht.

Tolle Brücken in Schöntal.

Kloster Schöntal. Ein wunderbarer Ort.

Knuddelige Herbst-Szenerie am Schulfenster.

Schöner Radweg bei Kirchheim am Neckar, und an selbigem entlang. Mit Kunst verschönert.

Schön, trotz Kamera-Fehler…

Scheunenparty.

Manchmal könnt ich einfach länger verweilen. Manchmal tu ich das auch.

Die vierbeinigen Herrscher.

Der Wunnenstein im Dunst.

Vollgemalter Himmel.

Schichtweise.

Sag ich doch: Verschwörung.

Schafe bei Newtonmore … äääh … bei Auenstein.


Auch Schichtweise.

Eine Neckarkurve vor Lauffen am Neckar. Rechts der Krappenfelsen.

Das friedliche Seeloch bei Lauffen. Leider liegt der ikonische Baum, der rechts am Ufer stand, flach.

Hier ein Bild vom Oktober 2009.

Lauffens Verschönerungsverein bei der Arbeit.

Die Regiswindis. Von der kleinen Brücke, die sich über die Zaber im Lamparter Park biegt, gesehen.


Südtirol

Schöntal

Kürbismonat 2023 (Südtirol und Schöntal abgewählt; aber in der Gesamtstatistik): 710 km Weite, 7.213 m Höhe, 51 Stunden, 50 Touren
Diesen Monat eben mehr zu Fuß. Wir haben viele schöne Wanderungen gemacht.
Und zuerst hatte ich zwei Räder, und dann plötzlich gar keins. Das neue fiel einer Rückrufaktion zum Opfer (ja, das gibt es auch bei Fahrrädern), und mein altes Rad brauchte die jährliche Erneuerung von Kette und Kassette.
Zwei Tage so ganz ohne Rad waren irgendwie sehr seltsam … ich wusste gar nicht, ob ich damit klar komme, wenn dann wieder beide da sind (Anfang November).
Südtirol im Herbst 2023. Mit Freunden. Bei Freunden. Auf einem Hof im Eisacktal. Zu fünft unterwegs.

Erstmal ankommen und abends der ultimative Spielespaß.
Sternenwanderung … mit Phantomprotokoll von Dadanaut unterlegt.
Die Zwischentitel führen zu allen Bildern des jeweiligen Tages.
Tag 1 – Villanderer Alm

Ganz gemütliches Einlaufen auf der Alm.

Da drin versteckt sich die Marzuner Schupfe.

Marzuner Schupfe: Pause zum Quatschen und lecker essen. Danach hinter der Rinderplatzhütte erneuter Spielespaß…

…bis zum Schleudertrauma und leichtem … äääh … schwerem Unwohlsein.

Noch ein Eis, bevor es zum Pilzesammeln und ins Gras Eintauchen weiter ging.
Tag 2 – Am Fuße der Geislerspitzen
Morgens mal eben den Sonnenaufgang im Eisacktal verewigt. Vom Balkon des Hofes runter. Später dann mit dem Lied Seelenwald von Dadanaut unterlegt.

Beeindruckend.

Ständig wunderschöne Weitblicke.

Wandergruppe „Wadenkrampf“.

Das Pausemachen täuscht…

Wunderschöne Gipfel.

Wandergruppe „Wadenkrampf“ wird teilweise gephotobombt. Aus den eigenen Reihen. Tss!

Traumhafte Wege.
Tag 3 – mit dem Zug nach Bozen

Ein gemütlicher Espresso in Bozen.

Stadtatmosphäre.

Eine absolute Empfehlung: Pause zur Bierprobe und Essensaufnahme im Batzen Häusl in Bozen.

Bozens tolle Straßen und Gassen.

Knuffige Haflinger.
Tag 4 – Seiser Alm

Was ist welcher Gipfel, und wo ist der Hof?

Der Schlern.

Lecker Kaiserschmarrn und Cappuccino. Zu touristisch überhöhten Preisen.

Weitblick über die Seiser Alm. Die motorisierten Mountainbiker im Sekundentakt ausgeblendet.

Der Plattkofel.

Immer wieder diese Aussichten.
Plitscher-Plätscher…

Durch einsame Senken nach unten.

Einige Hoftiere.
Tag 5 – Barbianer Wasserfälle
Noch so ein schöner Sonnenaufgang im Eisacktal. Mit dem Lied Geisterkälte von Dadanaut unterlegt.
Sehr meditativ. Die Barbianer Wasserfälle.

Wasser hypnotisiert.

Blicke.
Nach der Wanderung erstmal einen Mokapresso. Und obwohl ich mit Superkräften zugedreht hatte, ging doch etwas zwischen durch. Ist ja nicht so, dass ich fast nur noch so Koffein zu mir nehme. Ich sollte es können. Aber irgendwas hatte mich sabotiert…

Abends dann beim vegetarischen Törggelen im wein gut Röck. Auch eine absolue Empfehlung. Zum Glück wurden wir den Berg hochgefahren.
Etwas Stottern zum Abschluss … mit dem Lied Phantomprotokoll von Dadanaut unterlegt.




Südtirol 2023: ca. 63 km Weite (?), 2.030 m Höhe (?), 16 Stunden, 6 Touren
Meinem Smartphone kann man wohl bei so Statistiken nicht trauen. Es schluckt auf jeden Fall einen Kilometer in der Weite. Das wusste ich schon. Tatsächlich verschluckt es aber auch ordentlich Höhenmeter. Die Wanderung bei den Geisler Spitzen hatte es mir mit 512 in der Höhe angezeigt. Laut Komoot – auf einem richtigen GPS-Gerät – waren es aber 630 Höhenmeter. Na ja.
Alle Bilder gibt es hier zu sehen. Die Bilder oben stammen aus unterschiedlichen Geräten. Mindestens fünf. Ich hatte schon drei Knipsen dabei.
Das war Südtirol im Herbst 2023 oder 2020, 2019, 2018, … oder …