So’n Tag eben…

Morgentoilette und -kaffee.

Fenstergast.

Morgenkonzert.

Zur Arbeit radeln. 16,9 Kilometer. 24 km/h. Sehr schlapp.

Putschversuch auf Arbeit.

Entartete Kunst.

Was bringt die Zukunft?

Schönes Grünfinkgeträllere durch’s Bürofenster.

Was raus muss, muss raus.

Verzerrte Realität.

Sag ich doch…

Von der Arbeit nach Hause radeln. Mit nem kleinen Umweg über Heilbronn. 35,6 Kilometer. 25 km/h. Schlapp. Auch keine Bestzeit.

Vom Kiesplatz vollends nach Hause. 1 Kilometer. 15 km/h. Viel los.

Mitm Auto nach Heilbronn.

Geradebieggerät. Es nervt ein Nerv.

Entspannungsrunde im Wertwiesenpark, Heilbronn. 1,74 Kilomter. 3,1 km/h.

Ja, die Schilder stehen sogar im Sommer da rum.

Es reihert.

Schattendinger.

Abgestanden.

Meins, meins, meins, …

Ich war dann noch Erdbeeren kaufen. Und die Verkäuferin war so nett, mich an den Schottlandurlaub zu erinnern … zumindest an den Start.

Gemütlich zum Bahnhof. Yvi abholen. 1,13 Kilomter. 4,1 km/h.

Am Bahnhof wartend.

Später dann im Labor…

Bankraub

bankraub-flyer1

Wer Heilbronn kennt, kennt die Bänke am Neckar auf jeden Fall. Die stehen dort, wo das Theaterschiff ankert.

Noch kann man dort – umsonst – mit seinen Gedanken verträumt in die Gegend starren. Vielleicht sogar einen mitgebrachten Snack dazu geniessen. Irgendwas trinken ebenso. Und das so lange man will.

Das wird sich alles ändern. Dann, wenn das Marrahaus diesen öffentlichen Platz für sich okkupiert hat, wird man für dieses Recht zahlen dürfen (müssen). Es wird passieren – Geld regiert die Welt. Leider. Vor allem die Entscheidungsträger.

Der Platz wird versperrt sein. Nicht nur für Radfahrer. Für jeden Genussmenschen, der einfach mal am Wasser sitzen möchte.

Dann wird es heissen: “ Was möchten Sie trinken? oder essen…“

Ein einfaches: „Och, ich möchte enfach nur sitzen und träumen.“ wird nicht mehr akzeptiert werden. Entweder zahlen oder weitergehen.

Klar, es gibt ja noch genügend andere öffentliche Plätze entlang des Neckars. Logisch. Und die andere Gastronomie auf der neuen „Neckarpromenade“ macht es ja auch nicht anders. Nur eben lassen die noch etwas Luft und Raum.

Eine gerechte Verteilung von wirklich öffentlichen und diesen bezahlten Plätzen fänd ich nur gerecht. Leider wird still und heimlich immer mehr öffentlicher Raum verschwinden.

Wobei Raum in Heilbronn sowieso ein Fremdwort ist. Bebauung bis zum Rand ist eher Praxis.

Schade, schade, …

So, genug polemisiert.

Über diesen Beitrag, bin ich wieder dran erinnert worden.

The Instant Loop Generation Demo-Videos


Musik: Matthias Daneck
Video: zelsyus.de
Visuals: Dink :: [ lebedienacht.de ]

theinstantloopgeneration.de


2007 machte zelsyus.de zusammen mit Matthias Daneck ein Präsentations-Video zu seinem Projekt The Instant Loop Generation. Das passierte im Club Mobilat in Heilbronn. An einem Sonntag. Der Club durfte einige Stunden lang von uns für das Vorhaben okupiert werden.

Matthias brachte eine Videokamera mit. So ein professionelles Ding, welches keiner von uns richtig bedienen konnte. Wir improvisierten – wie so oft. Leider hatte das Zurechtfinden mit der Kamera einiges an Zeit verbraten.

So hätten wir uns bei manchem anderen Detail – so rückblickend – einfach mehr Zeit lassen sollen/können und einige Fehler wären vielleicht nicht passiert:

  • etwas mehr indirektes Licht wäre toll gewesen
  • die Visuals hätten auf eine weisse Leinwand oder eben weissen Hintergrund gebeamt werden müssen; das hätte sich bestimmt positiv auf den Kontrast ausgewirkt
  • das Audio-Signal war wohl teilweise zu stark und verschmutzte dadurch die Visuals
  • das Bild hängt schief; geraderücken wäre prima gewesen

Aber ansonsten ist es aus dokumentarischer Sicht klasse Material und macht heute noch Laune. Auch wenn es in den Fingern juckt, alles nochmal neu und eben besser zu machen.

Radelrutschen

Bildschirmfoto 2015-04-14 um 06.57.04

Nachdem ich den Samstag mit viel anderem Zeug verplempert hatte, wollte ich den Sonntag – da ich allein zu Hause war – verradeln.

Das Wetter war passend. Am Ende hab ich sogar eine leichte Bräune mit nach Hause gebracht.

Screenshot_2015-04-12-12-46-17_kleinDie erste Etappe ging von Lauffen am Neckar nach Bad Friedrichshall-Kochendorf (dort bin ich aufgewachsen).

Das erste Stück von Lauffen raus ist nicht mehr so schön, wie vor der Schliessung des Radweges, der direkt durchs Betonwerk ging.

Da muss man sich erstmal ein Stückchen durch den Verkehr der B27 quälen.

Danach geht es immer schön am Neckar entlang. Kann man nix falsch machen. Einfach treten und geniessen.

Nach Kochendorf hab ich es dann in recht guter Zeit geschafft. Trotz einiger Ampeln und viel anderem Freizeitverkehr.

Der Radweg von dort nach Neuenstadt ist total schön und stressfrei zu fahren. Er wurde auf einer alten Bahnlinie angelegt. Das Stückchen ist man dann auch recht schnell gefahren.

2015-04-12_um_12-53-49

In Hagenbach wird der Kocher über die neu gebaute Brücke überquert. Früher war das eine schöne Eisenbahnbrücke, von der wir in den Kocher gesprungen sind (würd ich mir heute nicht mehr trauen).

2015-04-12_um_12-54-18

Genau, da rein … äääh … runter.

Hier sieht man die alte Brücke. Das Bild stammt von drehscheibe-online.de. Vielen Dank für die Bilder! Was ne schöne Zeitreise. Kindheitserinnerungen.

Ein weiteres Abenteuer, welches die Brücke zu bieten hatte: Die Pfeiler boten Platz zum unter die Gleise schlüpfen. Dort hat man dann gewartet bis der Entenmörder über einen wegdonnerte.

Doch alles wird irgendwann rück-gebaut. Auch diese nette Strecke.

2015-04-12_um_12-53-58

Der Blick von der Brücke Richtung Hagenbach. Rechts schimmert der Hirschfeldpark durch.

2015-04-12_um_13-07-51

Indianer, irgendwo vor Neuenstadt.

2015-04-12_um_13-20-58

Neuenstadt am Kocher.

2015-04-12_um_13-22-54

Der Lindengarten.

2015-04-12_um_13-23-112015-04-12_um_13-23-322015-04-12_um_13-26-38

Von Neuenstadt aus wollt ich direkt nach Neckarsulm weiter fahren. Auf dem Weg dorthin hab ich mich in Dahenfeld etwas verfahren. Hat sich aber gelohnt. Schön umwaldet alles. Wenig Weinberge.

2015-04-12_um_13-54-06

Nach Dahenfeld geht es eine Zeit lang durch Wald. Das ist sehr schön.

2015-04-12_um_13-57-142015-04-12_um_14-00-50

In Neckarsulm angekommen hab ich dann auch eine Pause zwecks Mittagessen gemacht. Das war so um halb Drei.

Die erste Pause, seitdem ich um kurz vor Zwölf losgefahren war.

2015-04-12_um_14-34-23

Gemüsepfanne mit Bubenspitzlen. Brauhaus Neckarsulm.

Ich saß dann wohl recht lange dort. Hab mir überlegt, wie das neue Dadanaut-Album heissen könnte, und hab manchmal auch nur Wolken gezählt.

2015-04-12_um_15-59-12

Das Bild ist vom Prallhang (kurz vor Lauffen) runter geknipst. Mein zweiter Halt auf der Tour. Ein Muss für mich. Tradition eben.

2015-04-12_um_16-07-572015-04-12_um_16-13-18Weinberge. Viele Weinberge.

Auf der Strecke hab ich dann auch leider meine Smartie-Tasche von Kancha verloren. Das ist echt sehr schade.

Ach ja: Die Bilder sehen hier auf Arbeit etwas dunkel aus. Vielleicht hätte ich die Bilder vorher noch bearbeiten sollen.

P.S.: NSU steht hier für Neckarsulm. Nicht was man seit neuestem denken mag.