Und wieder ein Rückblick auf einen wechselhaften Monat: Viele schöne Erlebnisse, dunkler Schatten von oben.
- Zwei tolle Radtouren mit Hendrik: In den Naturpark und zurück und zweimal nach Löwenstein hoch.
- Weniger, bis gar kein Staat mehr. Man nennt es auch Reform.
- Das heilige Auto
- Reise in die Vergangenheit
- E-Scooter
- Radius

Vorm Haus war Anfang Juli schon Herbst. Ist das auch eine Art der Reform?

Nach Schmidhausen der Blick Richtung Maad. Über die Hügel ging es dann bald – mit dem Raad … ääääh … Rad.

Die Sonne erzeugt ein interessantes Licht- und Farbenspiel.

Die Bankräuber waren mit den Kennzeichen übern Acker, bevor der Ich-kauf-Ihr-Auto-Typ sein Angebot machen konnte. Ob die Polizei an seiner schön aufgemachten Angebotsmappe Interesse hatte, weiß man nicht.

Eine Eidechse kuschelt sich in Fußmatten, die im Lagerraum der Garage auf Arbeit liegen.

Der Weizen auf dem Dietersberg bei Ilsfeld ist bereit. Hoffentlich passt die Qualität.

Bei Lauffen zwischen den Feldern, umrundet von der Neckarschlinge.

Die Neckarkurve beim Krappenfelsen bei Lauffen. Strahlend blau, brutzelnd heiß.

Der Weizen auf dem Dietersberg wartet immer noch.

Mit Hendrik über’s Land. Hier der Blick auf’s Schloss Stocksberg bei Brackenheim. Es war eine total schöne Runde. Gefühlt wie durch eine Urlaubsgegend radeln. ’Sisch scho sche dohanne.
Wir haben bis zum Hörnle, wo wir die Speicher wieder aufgefüllt hatten, sehr viele Höhenmeter auf die Statistik geschaufelt. Fast 1.000 Höhenmeter sind innerhalb 3 Stunden, und in knapp 70 Kilometern, schnell gesammelt.

Lichterspiel im Büro.

Lipslide-Training.

Diese Regenwolken drohten nur, und sorgten für einen ekelhaften Saunaaufguss, der die folgenden Tage anhalten sollte.

Farben für’s Auge.


Erntezeit. Ich liebe den Geruch. Kindheitserinnerungen. Barfuß im Stoppelfeld. Frischer Regen im kürzlich geernteten Feld. Freunde. Spaß.

Stau in der Mühltorstraße in Lauffen. Keine Seltenheit. Sieht schön aus, mit den Autos, oder? Da kommt das markante Erkerhaus richtig zur Geltung.

Innen flattert das Flatterband, der blaue Müllsack zeugt vom vergessenen Reparaturversuch und der Strauch zeugt von der Dickköpfigkeit der Natur. Wofür steht das drum-rum Mähen?
In dem Land, in dem ich aufgewachsen bin, würde dieser Kabelverteilerschrank nicht schon seit zwei Jahren so geknickt in der Landschaft sein Dasein fristen. Sind das Zuständigskeitsstreitereien, oder sind Panzer wichtiger?
Ganz genau: Kanalstraße bei Lauffen. Kurz vor dem Krappenfelsen.

Manchmal muss man einfach drauflos radeln. Ohne Schilder. Ohne Komoot. Ohne Sinn und Verstand … äääh … die beiden letzten Dinge braucht‘s im Gemeinschaftsverkehr.
Aber einfach mal ohne Ziel los. Man entdeckt immer wieder schöne Ecken und traumhafte Ansichten, auch wenn man am Ende dort rauskommt, wo man schon tausendmal war.
Der Feldweg ist irgendwo in einem Dreieck zwischen Islfeld, Talheim, Untergruppenbach.

Der Blick vom Schweinsbergturm Richtung Heilbronn.

Mit dem Rad von Lauffen nach Stuttgart und zurück. Damals musste ich nur bis Heilbronn radeln.
Man senkt die Kriminalität, indem man die Armut beseitigt. Man senkt die Kriminalität durch eine allgemeine Gesundheitsversorgung, sozialen Wohnungsbau, existenzsichernde Löhne und kostenlose Hochschulbildung. Man senkt die Gewalt, indem man glückliche, gesunde Gemeinschaften schafft, die nicht ständig um Grundbedürfnisse und materielle Ressourcen kämpfen müssen. Und bis jetzt haben wir noch nicht einmal über Motivation gesprochen … bin kurz abgeschweift. Zurück zum Thema:
Das Reformpaket der Bundesregierung 2026
Drei Blicke auf eine Katastrophe (Analyse, Brecht dann Kästner)
I. Einleitung: Was ist dieses Reformpaket?
Vor nicht allzu langer Zeit stellte die schwarz-rote Koalition ihr 34-Punkte-Programm vor. Und das kurz nach dem die GKV schlimm reformiert wurde. Ganz offiziell heißt das neue Paket: „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“. Es verspricht Entlastungen für Haushalte mit kleineren und mittleren Einkommen, Bürokratieabbau, Wachstum und Gerechtigkeit. Es ist von der Marketing-Abteilung schön geredet.
Friedrich Merz sprach dabei von einem „großen Sprung nach vorn“. Ein Satz, den Mao Zedong in den 1950er-Jahren benutzte, bevor eine gigantische Hungersnot entstand. Ob das eine unglückliche Wortwahl war oder ein Fahrplan, wird sich zeigen.
Die Grundstruktur des Pakets ist einfach. Es gibt drei Ebenen: Rente, Steuern, Arbeitsmarkt und eine Richtung: oben entlasten, unten kontrollieren. 13,3 Millionen Menschen in Deutschland sind bereits arm oder von Armut bedroht. Das Paket wird das nicht verbessern. Haupt-Profiteur ist die Versicherungswirtschaft.
II. Detailanalyse: Was steht drin – und was fehlt
Rente: Kanonen oder Butter
Das Rentensystem nimmt Beiträge von Erwerbstätigen und gibt sie an Rentner weiter. Nur Löhne werden herangezogen und nicht Vermögen, Kapitalerträge oder Erbschaften. Das bedeutet: Arbeiter und Rentner werden gegeneinander ausgespielt, obwohl in Deutschland genug Reichtum vorhanden wäre.
Bis 2030 soll der Bundeshaushalt um knapp 111 Milliarden Euro steigen. Davon entfallen über 100 Milliarden (90 % … ich wiederhole: 90 %) auf die Rüstung. Gleichzeitig kostet die Stabilisierung des Rentenniveaus 8 Milliarden Euro pro Jahr. Ein Betrag, der angeblich nicht zu stemmen ist.
Die Rentenkommission empfiehlt:
- Renteneintrittsalter steigt nach 2031 weiter: VVon 67 auf 67,5 Jahre bis 2041. Danach weiter, an die Lebenserwartung gekoppelt. Zwei Drittel der Lebenserwartungsgewinne werden der Arbeit zugeschlagen (bald bekommt man den Sarg neben den Bürostuhl, die Leiter gestellt). Der biologische Gewinn wird also zu 2/3 der Wirtschaft geschenkt. Für den Dachdecker ist das eine Katastrophe. Für den Manager am Schreibtisch immerhin erträglich.
- Rente mit 63 wird abgeschafft. Wer 45 Jahre eingezahlt hat, kann künftig nur noch mit Abschlägen oder Härtefallregelung früher in Rente gehen.
- Kapitalrente: 2 % des Lohns fließen in einen neuen Kapitalstock. Paritätisch von Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Dazu kommt ein Beitragssatzanstieg von 1,6 Prozentpunkten in den nächsten fünf Jahren. Ergebnis: 1,8 % Lohnverlust für Arbeitnehmer.
Kritik DGB/IG Metall: Die Rente mit 63 war eine hart erkämpfte Errungenschaft. Ihre Abschaffung trifft besonders Menschen in körperlich anstrengenden Berufen. Also genau jene, die am dringendsten auf einen früheren Renteneintritt angewiesen sind.
Steuern: Die große Mogelei
Die Regierung verspricht 600 Euro Entlastung pro Jahr ab 2028 für eine Familie mit zwei Kindern und 60.000 Euro Jahreseinkommen. Das klingt gut. Aber:
- Ein Großteil dieser Entlastung wäre ohnehin nötig gewesen, um die kalte Progression durch Inflation auszugleichen. Das war zumindest in den vergangenen elf Jahren Routine.
- Die automatische jährliche Anpassung des Steuertarifs wurde gleichzeitig abgeschafft.
- Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnete vor: Allein durch steigende Rentenbeiträge schrumpft die Entlastung von 632 auf 311 Euro. Mit Kapitalrente, neuen Tabak-, Alkohol- und Zuckersteuern bleibt fast nichts übrig.
- Wer keine Einkommensteuer zahlt (Geringverdiener, Grundsicherungsempfänger) profitiert gar nicht von Freibetragserhöhungen.
AWO-Kritik: Die AWO nennt es „Gießkannenlogik“: Wer am meisten verdient, profitiert am meisten. Die Ärmsten gehen leer aus. Gleichzeitig werden positive Effekte durch Wohngeldkürzungen wieder zunichte gemacht.
Die Reichensteuer: Ab 250.000 Euro Einkommen 45 %, ab 280.000 Euro 47 %. Das betrifft schätzungsweise 200.000 bis 250.000 Menschen. Also Spitzenverdiener und hochrangige Angestellte. Wer dagegen sein Geld über Kapitalerträge, Mieteinnahmen oder geerbte Unternehmensanteile bezieht, zahlt weiterhin nur die Abgeltungssteuer. Unveränderlich wie immer.
Verdi-Kritik (Frank Werneke): Die Regierung hat sich bei der Besteuerung großer Vermögen und Erbschaften nicht getraut. Das verhindert echte Umverteilung.
Pauschalsteuer Mini-Jobs: Von 2 auf 5 %. Je nach Arbeitgeber trägt das der Mini-Jobber selbst. Das ergibt bis zu 15,80 Euro weniger im Monat. Für Geringverdiener ist das keine Kleinigkeit.
Handwerkerbonus: Steuerliche Absetzbarkeit sinkt von 20 % auf 15 %. 300 Euro weniger pro Jahr für den, der seinen Handwerker bezahlt und dabei meist nicht reich ist.
Arbeitsmarkt: Flexibel heißt vogelfrei
Befristungen (Punkt 5): Für alle bis Ende 2030 eingestellten Arbeitnehmer gilt: sachgrundlose Befristung bis zu 4 Jahren, bis zu 6 Verlängerungen möglich und danach Neueinstellung beim selben Arbeitgeber. Das bedeutet: Ein Arbeitgeber kann jemanden dauerhaft ohne festes Arbeitsverhältnis beschäftigen. 2010 forderte die SPD in der Opposition noch die vollständige Abschaffung der sachgrundlosen Befristung. Jetzt verdoppelt sie die Höchstdauer (Da gibt es doch einen passenden Reim zur SPD…).
IG Metall (Christiane Benner): „Angriff auf Beschäftigtenrechte.“ Das Paket sei eine „bunte Tüte Süßes und Saures“ in dem die saure Seite dominiere.
Krankschreibung (Punkt 11): Telefonische Krankschreibung wird abgeschafft. AU-Bescheinigung verpflichtend ab dem ersten Krankheitstag. Ziel: Krankentage reduzieren, Wettbewerbsnachteile beseitigen. Meint Merz.
Realität:
- Überlastete Praxen werden noch weiter überlastet.
- Kranke schleppen sich zur Arbeit und stecken Kollegen an.
- Ärzteverbände und Kassenärztliche Bundesvereinigung nennen es „Irrsinn“.
- VdK: Ausdruck einer „Misstrauenskultur“ gegenüber Beschäftigten.
- AWO: „Bürokratisierung in Arztpraxen, die die Versorgung der gesetzlich Versicherten weiter verschlechtert.“
Das eigentliche Ziel ist klar: mehr geleistete Arbeit, egal zu welchem Preis für die Gesundheit der Arbeitenden.
Abfindungen für Hochverdiener (Punkte 6–7): Für Jahreseinkommen über der 1,75-fachen Beitragsbemessungsgrenze (also ab ca. 120.000 Euro) gibt es künftig eine Abfindungsoption mit Steuerprivileg. Der normale Arbeiter? Zwei Wochen Kündigungsfrist.
Wohnen: Eine Gesellschaft ohne Wohnraum
Es wird eine Wohnungsbaugesellschaft (WBG) für bezahlbares Wohnen gegründet. Wie viel Geld sie bekommt, wo und wie viel gebaut wird, wird im Papier nicht erwähnt.
Gleichzeitig: Vergesellschaftung privater Mietwohnungen wird durch Bundesgesetz auf Landesebene verboten. Initiativen wie „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“ werden damit dauerhaft unmöglich gemacht. Lars Klingbeil begründete das damit, dass Investoren ihm gesagt hätten, sie würden wegen solcher Initiativen nicht in Berlin investieren. Das Grundgesetz sah die Möglichkeit der Vergesellschaftung vor – es war eine sozialdemokratische Errungenschaft. Jetzt streicht die SPD sie selbst (Na? Wie geht der Reim?).
Bürokratieabbau: Weniger Kontrolle für oben, mehr Kontrolle für unten
8 % Personalabbau in Behörden (Punkt 31): Weniger Beamte bedeutet: Weniger Steuerprüfer (die Milliardensteuerhinterzieher jagen), weniger Beratung beim Jobcenter, weniger Kapazitäten beim Arbeitsschutz. Der Staat zieht sich zurück, aber nur dort, wo es arme Menschen schützen würde.
Informationsfreiheitsgesetz (Punkt 32): Auskunftsrechte werden eingeschränkt. Künftig nur für „berechtigte“ natürliche Personen. Möglicherweise nur Deutsche und EU-Bürger. Begründung: Sicherheitslage. Tatsächliche Wirkung: Weniger kritische Recherchen, weniger staatliche Transparenz. Der öffentlich-rechtliche Faktencheck widersprach Klingbeil, der dies im Interview bestritt.
Datenschutz (Punkt 14): Wird gelockert. Für Konzerne bedeutet das mehr Freiheit mit Nutzerdaten. Unsere Daten bleiben eine Ware. Die DSGVO weiterhin nur Fassade?
Bekämpfung von Sozialleistungsmissbrauch (Punkt 13): Alle Behörden tauschen Daten: Meldebehörde, Finanzamt, Energieversorger, Kranken- und Pflegekassen. Push-Nachrichten aus dem Ausländerzentralregister. Datenabruf beim Bundeszentralamt für Steuern. Während Vermögen in Stiftungen und Steuerparadiesen verschwinden, wird überprüft, ob eine alleinerziehende Mutter einen Freund hat, der ihr 50 Euro gibt (Nur Bares ist Wahres!).
III. Brecht hätte es gleich durchschaut
Unten wird gekürzt und kontrolliert. Oben wird entlastet und geschont. Das ist keine Reformpolitik. Das ist Make-Up über der Umverteilung von unten nach oben.
Die Reichensteuer: Ein Witz für Millionäre. Sie zahlen 47 % auf ihr Arbeitseinkommen. Aber Überreiche arbeiten nicht, sie besitzen. Und Vermögen wird nicht besteuert. Fünftausend Menschen in Deutschland besitzen ein Viertel des gesamten Geldvermögens. Die Regierung greift es nicht an. Also lachen sie.
Die 600 Euro: Eine Familie, zwei Kinder, 60.000 Euro Einkommen. 600 Euro pro Jahr. Das ist 50 Euro im Monat. Minus Rentenbeitrag, minus Kapitalrente, minus Konsumsteuern. Das Institut der deutschen Wirtschaft rechnet es vor: Bleibt kaum was. Der Arbeitgeber daneben spart deutlich mehr.
Die Befristung: Der Arbeiter wird vier Jahre angestellt. Ohne Grund. Dann entlassen. Am nächsten Tag wieder eingestellt. Das nennt sich Flexibilisierung. Man könnte es auch anders nennen: Vogelfreiheit.
Die Krankschreibung: Der Arbeiter ist krank. Er geht trotzdem hin. Er muss. Der Arzt ist überfüllt. Der Termin dauert drei Wochen. Der Arbeiter hustend neben dem Kollegen. Das nennt man Produktivität. Das Kapital freut sich. Die Krankenkasse freut sich nicht. Aber sie kommt nicht vor in dieser Rechnung.
Die Gewerkschaft: DGB-Chefin Fahimi sagt: „Viele der Ergebnisse sind richtige Signale.“ Der Arbeitgeber hat gerade die Befristung verdoppelt, die Krankschreibung abgeschafft, die Rente mit 63 gestrichen und die Gewerkschaft sagt: Richtige Signale. Sie wird das alles „konstruktiv und engagiert weiterbegleiten“. Niemand hat sie gefragt. Niemand braucht sie. Die Arbeitgeber setzen ihre Interessen absolut. Die Gewerkschaft fragt, ob das für den Standort Deutschland gut ist.
Lisette Hörig vom Verdi-Gewerkschaftsrat schrieb einen offenen Brief und kritisierte den „diplomatischen Ton“ der DGB-Chefin. Das ist der Schrei von unten, der nach oben nicht ankommt.
Die Kontrollmaschine: Alle Behörden sehen alles. Meldebehörde, Finanzamt, Energieversorger. Sie wissen, wann du schläfst, wann du heizt, mit wem du wohnst. Während die Reichen ihr Geld nach Panama schicken, wird geprüft, ob der Arbeitslose eine zweite Zahnbürste im Bad hat.
Das ist Klassenjustiz im Gesetz. Wer wenig hat, wird kontrolliert. Wer viel hat, wird verschont.
Das Informationsfreiheitsgesetz: Der Bürger darf weniger fragen. Der Staat muss weniger antworten. Das nennt man Transparenz.
Das Fazit: Wir werden ärmer, autoritärer, illiberaler. Aber das alles nur zu unserem Besten, für den Wirtschaftsstandort und für die Sicherheit. Welche Werte genau, wird nicht genannt. Irgendwelche werden es sein (Also wenn das alles zusammen nicht genug Motivation ist?).
IV. „Wie es sich anfühlt“ – Kästner übersetzt Brecht
Ihr kennt das: Wenn ein Erwachsener sagt, er tut etwas für dich, ist es meistens das Gegenteil. Mit der Regierung ist es ähnlich.
Friedrich Merz hat einen „großen Sprung nach vorn“ versprochen. Das war auch Maos Slogan, bevor Millionen verhungerten. Aber das ist eine historische Anmerkung, keine Voraussage. Vielleicht nur eine schlechte Wahl der Worte. Vielleicht.
Die 600 Euro: Das klingt wie ein Geschenk. Aber dann rechnet man nach. Die erste Hälfte ist nur Ausgleich für die Inflation. Die zweite Hälfte wird von steigenden Rentenbeiträgen und neuen Steuern aufgefressen. Was übrig bleibt: ein bis zwei Eiskugeln pro Person und Jahr. Das hat sogar Julian Reichelt ausgerechnet. Wenn Reichelt recht hat, muss man sich ernsthaft Sorgen machen.
Die Reichensteuer: 5.000 Menschen besitzen ein Viertel des deutschen Geldvermögens. Die Regierung greift das nicht an. Sie erhöht stattdessen die Steuer auf das Einkommen der sehr gut bezahlten Angestellten. Das sind die Falschen, aber die Richtigen sind schwerer zu fassen. Deren Vermögen sitzen in Stiftungen, in Unternehmensanteilen, in Aktien. Die Abgeltungssteuer bleibt, wie sie ist. Die Superreichen schauen zu. Freundlich.
Die Rente: Wer länger lebt, muss länger arbeiten. Das klingt logisch. Aber wer hat beschlossen, dass der Dachdecker mit 67 1/2 Jahren noch auf dem Dach stehen soll, während der Unternehmensberater entspannt früher aufhören kann? Die Lebenserwartung steigt, aber sie steigt nicht für alle gleich. Der Körper eines Bauarbeiters ist mit 63 ein anderer als der eines Bankdirektors (Man könnte hier jetzt Gysi zitieren.).
Die Befristung: Vier Jahre angestellt, ohne Grund. Dann raus. Dann wieder rein. Das ist keine Flexibilität. Das ist der Wunsch des Arbeitgebers, nie „Ja“ sagen zu müssen. Denn wer „Ja“ sagt, muss auch zahlen: Urlaub, Kündigungsschutz, Altersvorsorge. So bleibt man eben immer ein bisschen vorläufig. Das Leben ist sowieso unsicher genug, das muss nicht auch noch das Arbeitsverhältnis sein. Psychoterror pur.
Die Krankschreibung: Du bist krank. Du rufst nicht mehr an. Du gehst hin. Zum Arzt. Der hat schon zwanzig andere Kranke vor dir. Du wartest. Vielleicht wirst du angesteckt, vielleicht steckst du andere an. Irgendwann sagt der Arzt: „Ja, Sie sind krank.“ Das kostet ihn und dich Zeit. Aber die Praxis des Arbeitgebers, kranken Menschen nicht zu glauben, kostet jetzt alle: Vertrauen ist billiger als Kontrolle. Tatsächlich glaubt diese Regierung nicht daran.
Die Gewerkschaft: Sie könnte die Schraube umdrehen. Sie hat Millionen Mitglieder. Sie hat das Recht zu streiken. Und sie sagt: „Wir werden das konstruktiv weiterbegleiten.“ Das ist, wie wenn dein Freund sagt: „Ich finde es nicht gut, dass du verprügelt wirst, aber ich werde den Vorfall genau beobachten.“ Danke. Sehr hilfreich.
Das Informationsfreiheitsgesetz: Du darfst den Staat weniger fragen. Er darf dich mehr überwachen. Das nennt sich – das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen – „staatliche Resilienz stärken“.
Zum Schluss: Irgendwo saß Lars Klingbeil auf einem Sommerfest neben Journalisten, die ihn eigentlich kritisch befragen sollten. Stattdessen tranken sie zusammen Filterkaffee und lachten. Die oberen Zehntausend halten zusammen. Das ist das Einzige, was in diesem Land noch funktioniert: die Solidarität der Privilegierten.
Es gibt zwei Arten von Erwachsenen. Die einen machen die Welt besser. Die anderen sagen, sie können nicht anders. Mit diesen Reformen haben wir verstanden, zu welcher Art die Bundesregierung gehört.
Vielleicht würde Immanuel es so formulieren: „Der Staat ist kein Selbstzweck und kein Gottkönig. Er existiert überhaupt nur deshalb, weil Menschen sich zusammengetan haben, um ihre Freiheit, Sicherheit und Rechte zu schützen. Wenn das Individuum dem Staat dienen muss, verkehrt sich Demokratie in Untertanentum.“
V. Fazit: Was bleibt
Wir werden nach diesem Reformpaket:
- Ärmer: Wer wenig hat, hat nach Steuern, Rentenbeiträgen und Konsumabgaben realer weniger in der Tasche.
- Unsicherer: Befristungen werden länger, Abfindungen für Normalverdiener gibt es nicht.
- Kontrollierter: Krankschreibung ab Tag 1, Datenaustausch aller Behörden, eingeschränkte Informationsfreiheit.
- Weniger geschützt: Behörden werden abgebaut, Datenschutz gelockert, Mieterschutz per Gesetz einbetoniert.
- Abhängig vom Markt:: Weniger Staat bedeutet: deine Altersvorsorge wird zum Spielball der Börse (Wer verdient daran? Die Versicherungskonzerne.).
Die Gewerkschaften, die all das aufhalten könnten, begleiten es „konstruktiv“. Die Vermögen der Reichsten bleiben unangetastet. Der Staat zieht sich zurück (das ist die Bedeutung der Wahlfloskel „Weniger Staat“), aber nicht von der Kontrolle der Armen, nur vom Schutz der Schwachen.
Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral. Aber in diesem Paket kommt zuerst die Rendite und der Arbeiter kommt, falls überhaupt, zuletzt.
Kästner hätte gesagt: Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
Kästner hätte gesagt: Es wäre zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre. Brecht hätte gefragt: Und wo seid ihr? (Das ist euer Land.)
Oder auch: Die Frage ist nicht: Wo sind Kästner und Brecht? Die Frage ist: Wo sind wir?
Wer Gesetze macht, sollte auch unter ihnen leben. Meine Mindestforderung daher: Eine Realität für alle — eine gemeinsame Rente und Krankenversicherung für Arbeiter und Angestellte, Beamte, Abgeordnete, Ärzte, Anwälte und Selbstständige gleichermaßen. Damit niemand mehr für andere eine miserable Wirklichkeit schaffen kann, während er selbst in einer komfortablen lebt.
Politiker schreiben so, wie Anwälte sprechen: damit du es nicht verstehst. Ich habe viele Quellen gelesen und das Wesentliche in Deutsch übersetzt — in das Deutsch, das man im echten Leben spricht … und ich mit meinem mageren Intellekt eher verstehe.
Hier die Quellen und Hintergründe: Koalitionspapier „Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung“ (Juli 2026), DGB-Stellungnahme (Yasmin Fahimi), IG Metall (Christiane Benner), Verdi (Frank Werneke), AWO-Pressemitteilung (Michael Groß / Kathrin Sonnenholzner), ASB, Boston Consulting Group Global Wealth Report 2026, Attac Deutschland, Podcast „Wohlstand für alle“ (Nymoen/Schmitt), Institut der deutschen Wirtschaft, FragDenStaat (Arne Semsrott).


Stau, Chaos und Rückwärtseinparker am Bäcker-Drive-Through der Bäckerei Nestel in Beilstein
Noch einmal etwas Gebruddel zu diesem kleinen Trauerspiel. Gedanken zu diesem modernen Mysterium. Kopfschütteln über diese feierliche Prozession am Schiebefenster, wo der Mensch dem Automobil dient, indem er einfach sitzen bleibt. Rauchend. Auf dem Mobiltelefon wischend. Autoabgase verteilend.
Wer sind eigentlich diese Herrschaften, die sich das tägliche Brot durch die Wagentür reichen lassen, als handele es sich um eine milde Gabe an Bedürftige?
Ich habe mir da jetzt beim Radeln meine finalen Gedanken gemacht. Das trieb mich um, seit ich illegalerweise über den Parkplatz des Bäckers zur Überquerung der Straße radle. Also seit einigen Jahren. Aber Gut Ding möchte eben Weile haben.
Man muss gerecht sein, eine Tugend, die einem beim Anblick dieses skurrilen Geschehens schwerfällt. Es gibt ja tatsächlich die wahrhaft Notleidenden. Die Mutter etwa, die ihre plärrende Nachkommenschaft im Fond bändigt, damit diese nicht den Laden auseinandernimmt. Oder den alten Herrn, dessen Knie längst den Dienst quittiert haben. Ihnen sei das Fenster von Herzen gegönnt. Sie sind sozusagen das gute Gewissen der ganzen Veranstaltung.
Aber dann kommt die Masse. Die Gesunden, die Kräftigen, die Wohlgenährten. Zu bequem, den Hintern fünf Meter weit zu bewegen. Sie nennen es „Effizienz“, was in Wahrheit nur die zarte Scheu ist, die klimatisierte Blechkapsel zu verlassen und der Welt persönlich gegenüberzutreten, damit vielleicht auch die morgendliche Zerknautschtheit unsichtbar bleibt.
Und diese Bequemlichkeit braucht Platz. Viel Platz. Sie quillt vom Bäckereigelände hinunter auf die Straße. Von links kommen sie aus der Stadt, von rechts vom Lande, alle mit demselben sehnsüchtigen Blick aufs schnelle Hörnchen. Die Einfahrt ist voll? Nun, dann blockiert man eben die Hauptstraße. So einfach ist das.
Und da stehen sie, eine Polonaise der Rücksichtslosigkeit, quer über den Asphalt. Der Arbeiter, der zur Schicht muss, der Bus, der einen Fahrplan hat. Wegen „bewundernswerter Ignoranz“ dürfen alle warten. Die öffentliche Ordnung kapituliert klaglos vor dem privaten Appetit. Die Straße gehört jetzt dem, der zu faul zum Parken ist.
Und der Höhepunkt dieser kleinen Kulturleistung, während der halbe Verkehr steht: der laufende Motor. Die Spritpreise sind trotz all dem Gejammere immer noch nicht zu hoch?
Da thront der König Kunde, in der Blechkiste angenehm temperiert, während die Bäckereifachverkäuferin im Abgasnebel am zugigen Schiebefenster steht und ihm das Brötchen reicht wie eine Opfergabe. Er verpestet die Luft, die sie atmen muss, nur damit ihm beim Warten nicht das Ohrläppchen friert. Und zusätzlich schmeckt das Brot hinterher ganz leicht nach Tankstelle, und die Würde verabschiedet sich still durch den Auspuff.
Sie halten sich für ausgesprochen clever, weil sie nicht laufen müssen. Doch der Radfahrer, der kurz angehalten, das Rad abgeschlossen, seine frischen Brezeln geholt, das Rad aufgeschlossen und sich längst durch den Stau geschlängelt hat und auf Arbeit schon den Kaffee aufsetzt, lacht herzlich über sie. Ihm kommt es vor, als hätte jemand die Welt um ihn herum auf Slow-Motion gesetzt und ihn selbst auf Fast-Forward.
Ein trauriges kleines Lehrstück, in dem die eigene Bequemlichkeit nicht nur über den Anstand siegt, sondern gleich über die ganze Stadt.
Doch es gibt für mich noch einen Aufreger. Die Krönung des Chaos. Es gibt in diesem Schauspiel noch ignorantere Egoisten zwischendrin. Die sollen nicht unerwähnt bleiben. In all diesem Chaos gibt es tatsächlich auch noch die Spezies der rückwärts Einparkenden. Als hätte das Elend nicht schon gereicht. Das Kopfschütteln wird zur wilden Rotation.
Man muss ihn sich vorstellen wie einen Buchhalter des Alltags. Er ist kein böser Mensch, im Gegenteil. Er ist ein Rechner, ein Vorausdenker, beinahe ein Idealist der Ordnung. Er nimmt die Mühe der Ankunft auf sich, nicht weil er das Rangieren liebt, sondern weil er an das Später glaubt: an die schöne, saubere Abfahrt, wenn alle anderen längst nervös hupen. Er investiert Geduld, wo andere längst kapituliert hätten. Und ehrlich gesagt hat er sogar recht: Wer vorwärts wieder hinausfährt, sieht den Parkplatz und die Straße, sieht das Kind, sieht den Radfahrer. Wer rückwärts hinausstößt, sieht bestenfalls sein Gewissen. Sicherheit nennt man das, und es ist ein vernünftiges Wort.
Es nützt also die schönste Vernunft herzlich wenig, wenn sie zur falschen Zeit am falschen Ort geschieht. Denn während unser Buchhalter mit stoischer Ruhe zum dritten Mal nachkorrigiert, damit die Reifen auch wirklich parallel zur Linie stehen, wächst hinter ihm der Stau um weitere fünf Meter. Seine private Ordnungsliebe wird zur öffentlichen Katastrophe. Er tut im Grunde alles richtig – und macht damit alles noch ein bisschen schlimmer. Man möchte ihn loben und erwürgen zugleich. Und genau das, meine Damen und Herren, ist die Pointe des ganzen traurigen Lustspiels.
Und nach all dem steckt er nach dem Vorwärtsausparken zusammen mit den anderen im Chaos fest.
Man kann sich, zumindest im Sommer, einen Logenplatz kaufen und dem Schauspiel zusehen. Die Bäckerei hat einen oberen Stock mit Terrasse.
Vorhang.

Mit Hendrik zweimal nach Löwenstein hoch. Warum? Das soll er euch mal selbst erzählen. Am Ende waren es dann etwas mehr als 70 Kilometer und 1.300 Höhenmeter.




Am Hagenbacher Wehr. Bade-Spaß, Natur-Exkursionen, Lagerfeuer-Abende, Extrem-Sport, Seele-baumeln-lassen.

Gemütlich.

Eidechsenstau in der Rolladenführungsschiene.

Schöner Tunnelblick. Die Brücke vor Marbach.

Guten Abend, meine Damen und Herren, ich begrüße Sie zur Abendschau.
In Deutschland verzeichnet der Markt für E-Scooter einen spürbaren Nachfrageschub, der primär durch den privaten Sektor getrieben wird. Bereits 2023 waren laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft knapp eine Million Fahrzeuge zugelassen. Rund 80 Prozent davon im Privatbesitz. Vielleicht ist Ihnen die neue Scooter-Schwemme, die seit Mai/Juni viele Wege flutet, auch schon bemerkt? Doch was sind die Ursachen?
Die wesentlichen Entwicklungen im Überblick
- Gesetzliche Neuregelung (eKFV-Novelle 2026): Durch die im Frühjahr beschlossenen Änderungen wurden E-Scooter rechtlich weitgehend mit dem Fahrrad gleichgestellt. Dies erlaubt unter anderem die automatische Nutzung von Radwegen, Busspuren und Abbiegeregelungen, was die Attraktivität im Alltagsverkehr deutlich erhöht.
- Vorzieheffekt durch technische Auflagen: Ab Januar 2027 gelten verschärfte Sicherheitsstandards für Neuzulassungen, darunter eine Blinkerpflicht sowie höhere Anforderungen an Bremsen und Akkus. Da für zuvor gekaufte Modelle Bestandsschutz gilt, führt dies aktuell zu einer verstärkten Nachfrage nach Geräten der bisherigen Generation.
- Kommunale Regelungen: Während Städte zunehmend feste Parkzonen für Leihflotten durchsetzen, nimmt der Anteil privat genutzter Fahrzeuge im Stadtbild kontinuierlich zu.
Als Hauptgründe für den Umstieg nennen Experten die im Vergleich zum PKW hohe Energie- und Platzeffizienz sowie langfristige Kostenvorteile gegenüber Leihangeboten.
Brummm … Brrrzzzz …
Brrrzzzz … Brummm … Knister … Knarzzzzz … Reform … Griesel … Rausch … Nuschel …
Zoffel: (nimmt einen tiefen Zug aus seiner Pfeife und deutet mit dem Mundstück auf die Straße) Sehen Sie sich das an, Kelle. Da saust wieder so ein Kybernetik-Orakel auf zwei Rädern vorbei. Das Smartphone in der Hand, die Haltung wie ein nasser Sack, aber mit zwanzig Sachen durch die Fußgängerzone. Die Evolution hat das Rückgrat wohl endgültig als obsolet wegrationalisiert.
Kelle: (spuckt aus) Eine Seuche ist das, Zoffel. Seit Corona die E-Bike-Schwemme brachte, dachte ich, schlimmer wird’s nicht. Aber diese Steh-Roller? Das ist die Krönung der Bequemlichkeit. Früher hieß es: „Mein Kind, du musst dich anstrengen.“ Heute sagt die Technik: „Mein Kind, du musst gar nichts mehr aus eigener Kraft erreichen.“
Tzzz …Bruzzel … Knister … Reform … Griesel … Rausch … Reformierung …
Zofel: Richtig. Das ist das Wall-E-Prinzip von Disney. Wir schweben demnächst alle nur noch auf fetten Sesseln durch die Gegend, bis die Beine verkümmern. Aber wissen Sie, was das Beste ist? Die Bürokratie feiert das als „Mobilitätswende“. Im Frühjahr haben sie das Gesetz geändert. Jetzt dürfen diese Ignoranten überall dort fahren, wo auch Fahrräder fahren. Quasi die rechtliche Heiligsprechung des Opportunismus.
Kelle: Deswegen fluten die Dinger seit Mai die Gehwege! Ich dachte schon, die vermehren sich durch Zellteilung.
Zoffel: Nein, durch Torschlusspanik! Ab nächstem Jahr gelten schärfere Sicherheitsregeln – Blinkerpflicht, bessere Bremsen, teurerer Spaß. Also ist der mündige Bürger im Juni losgerannt, um sich schnell noch ein billiges, minderwertiges Altgerät ohne Blinker zu sichern. Ein Run auf die technische Steinzeit, nur um bloß keine Verantwortung übernehmen zu müssen.
Wackel … Stotter … [Alles voller Interferenzen.] … Griesel … Reformen zum Fortschri…eiten…eitern… der Desozialisierung … Knister …
Kelle: Genial. Sie nutzen die Mitmenschen beim Slalomfahren als Fahnenstangen, kaufen sich extra die unsichersten Schrottkisten, um Geld zu sparen, und nennen das „Umweltbewusstsein“.
Zoffel: Man muss den Zynismus der Moderne einfach lieben, Kelle. Der moderne Mensch will nicht mehr ankommen – er will nur noch berührungslos gleiten, während er auf dem Display nachschaut, ob er überhaupt noch existiert.
Raschel … Rausch … Knister … Der initiierte Klassenkampf schützt die anderen vor … Griesel … Reform …
Brrrrzzzzz…
[Namen wurden zum Schutze der Persönlichkeit geändert.]
Unterwegs im Auftrag des Reformators?


Juli: 1.430 km Weite, 13.151 m Höhe, 62 Stunden, 88 Touren.
Die Bergfest-Statistik: 445 Touren, 333 Stunden, 6.622 Kilometer in der Weite, 66.048 Höhenmeter.
Das bedeutet, ich hab rund 199.800 kcal verbrannt:
| Paulaner Spezi (0,5l Flasche) | 1.110 Flaschen (55,5 Kästen / 555 Liter) | 6 Flaschen (3 Liter) Spezi jeden Tag |
| Pizza Margherita (~800 kcal) | 250 Pizzen | 1,37 Pizzen jeden verdammten Tag |
| Falafel-Bällchen (~50 kcal/Stk) | 3.996 Falafel-Bällchen | 22 Falafel-Bällchen täglich |
| Vollmilchschokolade (100g Tafel) | 373,5 Tafeln | 2,05 Tafeln Schoki pro Tag |
(Würde man die Spezi-Kästen aufeinanderstapeln, wäre der Turm übrigens über 17 Meter hoch!)
66.048 Höhenmeter anders gerechnet:
- 7,5-mal auf den Mount Everest: Fast 8-mal von Meereshöhe bis auf den höchsten Gipfel der Erde.
- 80-mal Burj Khalifa: Virtuell 80-mal das höchste Gebäude der Welt hochgerannt/gefahren.
- In die Stratosphäre: Die Verkehrsfliegeflughöhe liegt bei ca. 10.000 – 12.000 Metern. Ich war über 5,5-mal höher gestiegen als Passagierflugzeuge fliegen und bin mit meinen 66 km Höhe schon tief im Bereich der Mesosphäre!