Südtirol zu siebt, Straßenfotografie Bozen in Schwarz-Weiß, Morgennebel auf dem Rad und ein Abend mit Elaste. Dazu: weniger WordPress, mehr Ruhe.

Zu siebt sind wir nach Südtirol gefahren…

…und sind über Hügel und durch Wälder gewandert.
[Die Galerie fängt mit den neuesten Bildern an. Zeitreise rückwärts also.]












Bozen. Straßenfotografie in der Altstadt.
Das vorletzte Foto – der Mann auf der Treppe – verletzt auf jeden Fall seine Persönlichkeitsrechte (vier andere vielleicht ebenso). Aber solche Momente finde ich immer sehr bewegend. Wir eilen daran vorbei und denken vielleicht gar nicht weiter darüber nach. Weil wir eventuell Angst davor haben. Denn auch wir könnten im nächsten Augenblick dort sitzen.
[Bitte gleich melden, wenn sich jemand erkennt und das Foto gelöscht haben möchte.]

Craftige Mitbringsel.
- Lagunitas IPA (India Pale Ale) der Lagunitas Brewing Company (ursprünglich aus Kalifornien, heute Teil von Heineken).
- Birra Flea MA.MA IPA, ein handwerklich gebrautes India Pale Ale der italienischen Brauerei Birra Flea aus Gualdo Tadino (Umbrien).
- La Tarsina! IPA der italienischen Brauerei Birra Flea aus Gualdo Tadino (Umbrien).
- BrewDog Punk IPA, ein fruchtiges India Pale Ale aus Schottland mit 5,4 % bis 5,6 % Alkoholgehalt. Das Punk IPA ist immer wieder mein Favorit.

Leckeres Stileis unter doppelter Attacke.

Yvis Wohnzimmerkürbis.

Die Burg Lichtenberg an einem nebligen Morgen.
Unser Auto musste zur Inspektion. Also das Radl hinten rein. Um dreiviertel Siebene von Lauffen nach Großbottwar gondeln, damit ich bis halb acht dort bin. Ging ganz gut. Es war weniger Verkehr als sonst. Ich erreichte mein Ziel mit Vorsprung. Dann mit dem Rad zur Arbeit.
Abends mit dem Rad von Beilstein nach Großbottwar. Auto abholen. Um halb sechs, im Feierabendverkehr, mit dem Auto von dort nach Lauffen. Eine Qual.
Bis kurz nach Ilsfeld hätte ich bestimmt mit dem Radl, auf der Straße (aber wer will schon auf dieser Straße mit dem Rad fahren), mithalten können. Wohlgemerkt: auf der Straße. Auf dem parallelen Radweg, mit all seinen Hindernissen und Schlaglöchern, hätte das nicht geklappt.
Jedenfalls wurde mir wieder bewusst, wie schrecklich Autofahren auf dieser Strecke – und auf vielen anderen – eigentlich ist.
Fast im Schritttempo ging es bis zum Kreisel in Ilsfeld. Dann konnte man für 5 Minuten so richtig Gas geben (wenn man wollte). Bis zur nächsten Blechschlange in Lauffen. Dort war gerade wieder eine Baustelle an der Schleusenbrücke und die Straße nur einspurig. Also warten, warten, warten, …
Autofahren im Berufsverkehr ist pure Zeitverschwendung. Vor allem, wenn man nicht den richtigen Podcast dabei hört.

Ja! Rebellion!
Da hat „jemand“ erneut die Pylone zur Seite geschoben. Die standen eigentlich immer mittig in diesem schmalen, eingezäunten Durchgang, der vielleicht eineinhalb Meter breit ist. Vermutlich zur Sicherheit des beidseitigen Verkehrs. Ich empfand sie immer als unsinnig, aber auch als kleine Herausforderung. Ein Slalom-Parcours, der Spaß macht.


Morgens, bei etwas Bodennebel, mit dem Rad zur Arbeit.


Und am nächsten Morgen. Über den Dietersberg und am Wunnenstein vorbei.
[Notiz an mich: Ich muss wieder öfters meine kleine Kamera mitnehmen. Die packt so Szenen qualitativ besser.]

Elaste – Talk & Musik & Popkultur auf dem Theaterschiff in Heilbronn. Präsentiert von Florian Weller.
Es war eine Mischung aus Lesung, Talk und DJ-Set. Michael Reinboth und Thomas Elsner, zwei der drei Macher, erzählten aus der Zeit des Magazins, in dem es um New Wave, Post-Punk, Kunst, Mode und Nachtleben ging.
Es war sehr unterhaltsam.
Nach dem Talk gab es das Elaste-DJ-Set: Reinboth und Elsner spielten New Wave, Electro, Cold Wave, Proto-Disco, Industrial und 80s-Sound. Da blieb keiner bewegungslos.
Die grafische Gestaltung war für damalige Verhältnisse sehr kreativ und abwechslungsreich. Jedes Magazin wurde neu erfunden. Alles blieb im Fluss.
Mir kam meine Ausbildung wieder in Erinnerung. Wie aufwendig damals so eine Heft-Produktion war: Filmmontage, die Arbeit an der Repro-Kamera, Belichtung, Rasterfolie, Schneidemaskierfilm, Skalpell.
Heute geht das im Vergleich sehr einfach, wenn nicht sogar automatisch. Fragt sich nur, ob man es genauso authentisch und eigen schafft.

Erneut eine traumhafte Stimmung. Mit dem Rad zur Arbeit. Auf dem Weg parallel zur L1105, kurz vor Ilsfeld.

Bis vor kurzem hatte ich bei den Lauffenblicken eine WordPress-Installation mit dem Plugin NextGEN Gallery am Laufen. Das Plugin bot die Funktion, Bilder aus einem FTP-Verzeichnis auszulesen und in einer Galerie darzustellen. Sogar aus einem entfernten FTP-Verzeichnis. Auch per Symlink.
Dann wurde das Plugin von photocrati an Imagely übertragen, wobei Imagely die Kompatibilität mit älteren Versionen und Funktionen wie dem Legacy-Modus einschränkte. Auch die FTP-Funktion ging dabei verloren.
Aufgrund von Nutzerbeschwerden über den Verlust der Funktionalität und die Komplexität der neuen Architektur bot Imagely zeitweise eine Rückkehr zu älteren Versionen wie NextGEN Gallery 3.41 an, um die volle Kompatibilität und bestimmte Upload-Methoden zu erhalten. Da hatte man dann zwei Plugins parallel installiert.
Bei einem Aktualisierungslauf ging dann irgendwas schief. Das Plugin erzeugte Fehler und machte die WordPress-Installation kaputt.
Ich sah mich schon in einer längeren Zeitspanne mit Fehlersuche und Reparatur feststecken.
In einem Blitzgedanken kam mir die Idee, das nicht zu machen und die WordPress-Installation aufzugeben, da ich die Lauffenblicke gar nicht so intensiv nutze, dass all die tollen und großartigen Funktionen von WordPress mit all den Plugins gerechtfertigt wären.
Vor allem hat man mit einer WordPress-Installation mit zig aktivierten Plugins ständig mit Aktualisierungen zu tun.
Ich hab dann kurzerhand die Lauffenblicke auf eine Galerie auf der Startseite reduziert. Jetzt sogar mit einem Würfelmodus für zufällige Bildsortierung. Zusätzlich mit Links zum Buch und der Haupt-Galerie in meinem Stapel. Die Bilder kann man groß klicken und mit den Pfeiltasten (oder Wischgeste) durchblättern. Mehr braucht es nicht.

Da beim Dadanaut auch nicht so viel passiert, erschien mir plötzlich auch hier eine WordPress-Installation als völlig überdimensioniert. Die vielen Plugins forderten auch viel Aufmerksamkeit und Pflege. Software sollte ja immer auf dem neuesten Stand sein, vor allem wegen Sicherheitsaspekten, aber da ich nicht nur bei den Lauffenblicken und beim Dadanaut, sondern auch hier bei den Schubladenerinnerungen WordPress einsetze (einsetzte), war das immer ein Reigen an Aktualisierungs-Aufforderungen.
Sonst habe ich noch vier weitere WordPress-Installationen, um die ich mich als Admin kümmere und von denen ich daher ebenfalls erinnert werde, etwas zu tun. Viel unterschwelliger Druck, so insgesamt. Da tun zwei weniger irgendwie erleichternd gut. Und nein, PHP2Shell hatte damit nix zu tun. Und WordPress ist immer noch ein tolles CMS.
Jetzt läuft beim Dadanaut, wie schon einmal, Kirby.
Dann habe ich Dadanaut noch von folgenden Plattformen entfernt: Soundcloud, hearthis, Bandcamp (schon länger), …

Wunderschön. Die Neckarkurve vor Lauffen am Neckar.

Regenrunde am Neckar entlang.

Und es hat Knips gemacht.

Die Bartholomäuskirche in Ilsfeld. Aufm Weg vom Dietersberg runter gesehen.

Kurz mal mit dem Radl nach Brackenheim. Ein Ersatzteil beim Federmann holen, und lecker Burger im Burgermaister Grillamt essen.

Ha! Da habe ich tatsächlich noch ein craftiges Mitbringsel aus Südtirol im Kämmerle stehen gehabt. Das gab’s dann gestern Nacht als einsames Feierabendbier. Die vorletzte Nacht vor Monatsende.
- Damm Complot IPA, ein mediterranes India Pale Ale der spanischen Brauerei Damm. Intensive Hopfennote mit tropischen Frucht-Aromen, bei 6,6 %. Von den Mitbringseln – neben dem Punk – ein neues Lieblingsbier.
Und zum Abschluss gibt es noch Unterstadt II – Totenstaub und Rauch, ein älteres Album vom Dadanaut. Eingebettet über eine neue Funktion, die es nun auf der neuen Dadanaut-Website gibt.
Straßenfotografie Bozen, Klausen, Völser Weiher und dann wieder zu Hause ums Eck


Oktober: 753 km Weite, 7.496 m Höhe, 44 Stunden, 57 Touren.







