Immer wenn die Schneeschmelze den Neckar runter kommt, dazu noch viel Wasser von oben, von der Seite und von unten … äääh … frage ich mich, ob man für die über-trockenen Sommer vorgeplant hat, und unterirdische Wasserspeicher angelegt hat?
Die Fremen auf Arrakis sammelten jeden Tropfen – im Destillieranzug, in den Qanat-Systemen, in den geheimen Sietchs tief im Fels. Wasser ist Leben, Wasser ist Macht, Wasser ist Zukunft. Und wir hier am Neckar? Wir schauen zu, wie Millionen Liter ins Meer rauschen – und wundern uns im Hochsommer über leere Grundwasserspiegel.
Baden-Württemberg plant zwar Rückhaltebecken und Grundwasseranreicherung – aber laut SWR könnte bis 2050 rund die Hälfte aller Kommunen im Land ihren Bedarf in Spitzenzeiten nicht mehr decken. Schon heute hat ein Viertel der Gemeinden bei Trockenperioden Probleme. Die Geschwindigkeit, mit der gebaut wird, steht in keinem Verhältnis zur Geschwindigkeit, mit der das Klima kippt.
An der Schleuse in Lauffen donnerte das Wasser weiterhin vorbei, als wäre es in Eile. Wohin eigentlich? Ins Meer. Weg. Verloren für den kommenden Sommer.
Von den Fremen lernen heißt überleben lernen.
Hier kommt der digitale Rückblick auf den nasstkalten Februar.


Kleine Wanderung zur Weinterrasse bei Kirchheim am Neckar und zurück.
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